Hamburg: Container-Riese auf Grund gelaufen

Bei der Anfahrt auf den Hamburger Hafen ist eines der größten Containerschiffe der Welt gestrandet. Die fast 400 Meter lange „CSCL Indian Ocean“ war wegen des Ausfalls der Ruderanlage in flaches Wasser geraten. Ein erster Rettungsversuch scheiterte.

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Dies sagte ein Sprecher der Hamburger Wasser- und Schifffahrtsbehörde am Donnerstag. Mehrere Schlepper hätten in der Nacht vergeblich versucht, den Containerriesen, der Platz für bis zu 19.000 Stahlboxen und einen Tiefgang von zwölf Metern hat, in tieferes Wasser zu ziehen. Ein weiterer Versuch war bei Mittagshochwasser geplant.

Das Schiff der Reederei China Shipping wird auf der Route zwischen Asien und Europa eingesetzt. Es hatte am Montag im britischen Hafen Felixstowe abgelegt und sollte Mittwochnacht am Eurogate -Terminal im Hamburger Hafen festmachen. Die übrige Schifffahrt war durch die Havarie nicht beeinträchtigt.

Die Reedereien setzen wegen des Konkurrenzkampfs immer größere Containerschiffe ein. Deswegen soll die Elbe ein weiteres Mal vertieft werden. Dagegen streiten derzeit Umweltverbände vor dem Bundesverwaltungsgericht. Die Havarie der „Indian Ocean“ hat nach Meinung von Experten jedoch nichts mit einem niedrigen Wasserstand der Elbe zu tun. Grund für den Ausfall der Ruderanlage könnte sein, dass auf diesen Schiffen Computer immer mehr Aufgaben übernähmen, diese seien womöglich anfälliger.

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