ISIS-Terror: Tödliche Selbstmord-Anschläge in Vorort von Damaskus

Die Terror-Miliz IS hat sich zu einem schweren Anschlag in einem Vorort von Damaskus bekannt. Auch in Homs gab es bei einem Selbstmord-Attentat zahlreiche Tote.

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Bei einer Reihe von Bombenexplosionen in einem Vorort der syrischen Hauptstadt Damaskus sind am Sonntag nach Angaben von regierungsnahen Medien und Beobachtern mindestens 30 Menschen getötet worden. Die Terror Miliz IS hat über ihre Nachrichtenagentur Amaq die Verantwortung für die Anschläge übernommen.

Insgesamt seien vier Bomben explodiert, berichtete das staatliche syrische Fernsehen am Sonntag. Duztende Menschen wurden verletzt. Nach Angaben von Augenzeugen ereigneten sich die Detonationen im Viertel Sajeda Seinab.

Der Vorfall ereignete sich nur wenige Stunden nach zwei Bombenanschlägen in der syrischen Stadt Homs, wo nach Angaben von Beobachtern mindestens 46 Menschen ums Leben gekommen waren. Bei zwei koordinierten Bombenanschlägen waren dort am Sonntag nach Angaben mindestens 46 Menschen getötet worden. Darunter seien 28 Zivilisten, meldet Reuters, allerdings unter Berufung auf die nicht einzuordnende syrische Beobachtungsstelle in London. Bei der Detonation zweier Autobomben in dem von Regierungstruppen kontrollierten Stadtbezirk Sahra seien auch mindestens 100 Menschen verletzt worden. Das staatliche Fernsehen zeigte Bilder von Verletzten, die auf der Straße lagen, ausgebrannten Autos und zerstörten Geschäften.

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