EZB überwacht mehrere italienische Banken

Die EZB überwacht Berichten zufolge die Kapital- und Liquiditätsniveaus mehrerer italienischer Banken. Hintergrund ist eine Schuldenlast von rund 200 Milliarden Euro, die auf der Branche lastet. In den vergangenen Wochen hatten Zweifel an der Stabilität der betroffenen Institute deren Aktienkurse geschwächt.

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Einige italienische Banken werden Insidern zufolge verstärkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) kontrolliert. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Die Frankfurter Währungshüter überprüften demnach täglich die Liquidität unter anderem der Banken Monte dei Paschi di Siena und Banca Carige, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen am Montag.

Seit Jahresbeginn haben die Aktien italienischer Geldhäuser stark an Wert verloren. Anlegern bereitet der Berg fauler Kredite Sorgen, der auf der Branche lastet. In der Vergangenheit hatte die EZB mehrere Institute zur Stärkung ihrer Kapitalpolster gedrängt. Im Zweifel kann sie die Liquidität jeder Bank, die unter ihrer Aufsicht steht, im Wochen- oder Tagesrhythmus überprüfen.

Die EZB erklärte, die Überwachung von Kapital- und Liquiditätsniveaus sei gängige Praxis. Eine Stellungnahme zur Überprüfung bestimmter Institute lehnte die EZB ab. Auch Monte dei Paschi und Carige wollten sich nicht äußern, ebenso wie Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca. Auch diese Institute soll die EZB im Visier haben, wie die Zeitung „La Repubblica“ am Montag berichtete.

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