Nach Brüssel: Polen will keine Flüchtlinge mehr aufnehmen

Polen hat seine Zusage, 7.000 Flüchtlinge aufzunehmen, widerrufen. Nach den Anschlägen von Brüssel will die Regierung die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten können. Nach Ansicht der polnischen Regierung seien „auch Terroristen“ unter den Einwanderern.

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Nach den Anschlägen von Brüssel will Polen keine Flüchtlinge mehr aufnehmen. „Nach dem, was gestern in Brüssel geschehen ist, können wir vorerst nicht sagen, dass wir irgendeine Zahl von Migranten aufnehmen möchten“, sagte Ministerpräsidentin Beata Szydlo am Mittwoch dem Fernsehsender Superstacja. Die konservative Regierungschefin widerrief damit eine Zusage der Vorgängerregierung aus dem September 2015.

Die Vorgängerregierung hatte sich zur Aufnahme von 7000 Flüchtlingen im Rahmen einer europäischen Kontingentierung bereit erklärt. Szydlo hatte wiederholt Kritik an dieser Verpflichtung geübt, zugleich aber ihre Einhaltung zugesagt. Nun sagte sie, die polnische Regierung müsse „in erster Linie auf die Sicherheit unserer Bürger“ achten.

Polen lehne es ab, „tausende von Migranten aufzunehmen, die nur hierherkommen, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern“, sagte Szydlo. Unter den Einwanderern seien „auch Terroristen“. Einige Staaten, die zum „so genannten alten Europa“ zählten, hätten dem „Zustrom von Flüchtlingen übereilt zugestimmt“, sagte Szydlo. Diese „Sorglosigkeit“ habe „die aktuellen Probleme verursacht“.

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