BMW verliert Entwicklerteam an Konkurrent aus China

BMW hat Medienberichten zufolge führende Manager seines Entwicklerteams für Elektroautos an ein Startup des chinesischen Internetkonzerns Tencent Holdings verloren. Offiziell bestätigt wurden die Abgänge nicht. Mit der i-Serie versucht BMW, den wachsenden Markt für Elektromobilität zu besetzen.

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Der Autobauer BMW hat den Abgang wichtiger Manager seines Entwicklerteams im Bereich der Elektromobilität zu verkraften, wie das Wall Street Journal berichtet. Demnach seien führende Entwickler für die Elektroautos i3 und i8 zu einem chinesischen Start-up abgewandert. Carsten Breitfeld, der maßgeblich an der Entwicklung des i8-Sportwagens beteiligt gewesen war, wechselte demnach im vergangenen Monat zu Future Mobility Corp. Ihm folgten dem Wall Street Journal zufolge drei weitere Manager.

BMW hat sich zu den Abgängen dem Bericht zufolge noch nicht geäußert. Diese kommen zu einer Zeit, in der etablierte Autohersteller wie BMW mit eher mäßigem Erfolg versuchen, den Markt für Elektroautos zu besetzen. Dabei machen ihnen dem Wall Street Journal zufolge schwache Verkaufszahlen und starke Konkurrenten wie das kalifornische Unternehmen Tesla Motors zu schaffen, welches kürzlich mit seinem Model 3 in den Massenmarkt eingestiegen ist.

BMW stellte das i3-Modell im Jahr 2011 der Öffentlichkeit vor, erhältlich ist es seit 2013. Im vergangenen Jahr verkaufte das Münchener Unternehmen über 24.000 Autos des Typs i3 und fast 5.500 Stück des Typs i8 – was einen Anstieg von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutete.

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