IWF sieht Russland überraschend auf einem guten Weg

Der IWF erwartet, dass Russland bald wieder Wachstum aufweisen werde. Deutlich skeptischer ist der IWF in der Einschätzung der Lage in der Euro-Zone.

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IWF-Chefin Christine Lagarde  sieht die Entwicklung in Russland positiv und hat Bedenken wegen der Euro-Zone. (Foto: consilium)

IWF-Chefin Christine Lagarde sieht die Entwicklung in Russland positiv und hat Bedenken wegen der Euro-Zone. (Foto: consilium)

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Russland könnte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Rezession bald hinter sich lassen und auf den Wachstumspfad zurückkehren. In diesem Jahr werde die Konjunktur voraussichtlich weiter schwächeln, erklärte der IWF in seinem halbjährlichen Bericht für Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Bereits im kommenden Jahr könne aber die Wende geschafft werden. Russland leidet unter dem niedrigen Ölpreis, der große Löcher in die Staatskasse reißt, und unter den Sanktionen des Westens im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise.

Für die Euro-Zone sieht der IWF weiter das „klare Risiko“ eines wirtschaftlichen Stillstands – trotz eines überraschend positiven Jahresstarts. Der Fonds prüft nach eigener Auskunft auch, ob sich negative Folgen aus Beschränkungen für die Schengen-Übereinkunft infolge des Flüchtlingszustroms ergeben

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