Polizeizentrale von Dallas nach anonymer Drohung abgeriegelt

Die Zentrale der Polizei im texanischen Dallas ist nach einer anonymen Drohung am Samstag abgeriegelt worden. In einer Pressemitteilung hieß es, die Polizei habe „Vorsichtsmaßnahmen“ ergriffen, nachdem sie eine anonyme Drohung gegen die „Sicherheitskräfte in der gesamten Stadt“ erhalten habe.

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Nach Angaben der Zeitung „Dallas Morning News“ waren Eliteeinheiten der Polizei im Hauptgebäude im Einsatz. Demnach war in einer Parkgarage hinter der Zentrale ein maskierter Mann gesehen worden. Nach intensiver Suche gaben die Behörden aber zwei Stunden später Entwarnung.

Die Suche nach einer verdächtigen Person habe jedoch nichts ergeben, teilte ein Sprecher mit. Bei der Durchsuchung eines Parkhauses hätten die Beamten eine Schusswaffe eingesetzt, um durch eine verschlossene Tür zu kommen.

Am Donnerstag hatte ein 25-jähriger in Dallas bei einer friedlichen Kundgebung gegen Polizeigewalt fünf Polizisten aus dem Hinterhalt erschossen. Der Todesschütze wurde schließlich von einem Polizeiroboter mit einem Sprengsatz getötet. Er handelte offenbar aus Hass auf weiße Polizisten. Nach Angaben der Behörden handelte es sich offenbar um einen Einzeltäter.

Auslöser für Johnsons Tat war vermutlich der tödliche Polizeieinsatz gegen zwei Schwarze in Louisiana und Minnesota in der vergangenen Woche. Die auf Amateurvideos festgehaltenen Tötungen haben das Land schockiert. In mehreren Städten der USA, darunter in New York, gingen die Menschen erneut in Erinnerung an die beiden Opfer Alton Sterling und Philando Castile auf die Straße. Vor dem Polizeipräsidium in Dallas legten gleichzeitig zahlreiche Einwohner Blumen zum Gedenken an die getöteten Polizisten nieder.

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