Hochriskant: Zentralbanken stützen heimlich Aktien-Kurse

Der jüngste Aufschwung an den Aktienmärkten scheint zu großen Teilen auf die Aktivitäten von Zentralbanken zurückzugehen. Diese kaufen offensichtlich so viele Vermögenswerte an den Märkten auf wie zuletzt im Jahr 2013. Die derzeitige Schwäche der Weltwirtschaft spricht tendenziell eher für fallende Aktienkurse.

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Die deutlichen Kursgewinne an vielen Aktienmärkten scheinen zu einem beträchtlichen Teil auf wichtige Zentralbanken zurückzugehen. Deren Asset-Käufe seien so hoch wie zuletzt im Jahr 2013, berichtet der Finanzblog Zerohedge zur Begründung.

Assetkäufe der Zentralbanken.  Deutliche Kursgewinne gehen auf die Zentralbanken zurück. (Grafik: Zerohedge)

Assetkäufe der Zentralbanken. (Grafik: Citi)

Eigentlich spricht derzeit vieles für tendenziell sinkende Kurse von Aktien. So zeigt die Weltwirtschaft seit Monaten nicht nur eindeutige Zeichen einer Abkühlung – Investoren ziehen seit Monaten auch kontinuierlich mehr Geld aus Aktienfonds ab, als sie zuführen.

Ein von Zerohedge zitierter Analyst der Citi Bank geht davon aus, dass die Aktienkurse mittelfristig sogar weiter steigen werden: „Während wir der Nachhaltigkeit einer solchen von den Zentralbanken induzierten Rally skeptisch gegenüberstehen – außer es kommt zu einer echten Stimulierung der Realwirtschaft – gehen wir davon aus, dass sich trotzdem auch skeptische Investoren derzeit nicht positionieren wollen.“

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