Erst 1500 Anträge auf Kaufprämie für E-Autos

Die staatliche Förderung von Elektro-Autos zeigt noch nicht die erhoffte Wirkung. Bisher wurden erst 1.500 Anträge auf die Prämie gestellt. Das größte Interesse herrscht in Bayern und Baden-Württemberg.

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Ein Hinweis auf eine Ladestation für Elektro-Autos. (Foto: dpa)

Ein Hinweis auf eine Ladestation für Elektro-Autos. (Foto: dpa)

Vier Wochen nach dem Start der Kaufprämie für Elektro-Autos lässt das Interesse an der Förderung offenbar nach. Bisher seien lediglich 1523 Anträge beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingegangen, berichteten mehrere Zeitungen mit Verweis auf Zahlen der Behörde. Wird die Prämie weiter in diesem Tempo beantragt, würde es laut einem Medienbericht, den die AFP zitiert, 16 Jahre dauern, bis der Absatz von 300.000 E-Fahrzeugen gefördert worden sei.

In den vergangenen sieben Tagen seien lediglich 289 neue Anträge beim Bafa eingegangen, berichtete die Bild-Zeitung am Samstag. Von den im Juli gestellten 1523 Anträge kamen demnach gut 400 aus Bayern und etwa 300 aus Baden-Württemberg.

Das Kabinett hatte Mitte Mai beschlossen, dass der Kauf neuer Elektroautos bis zum Listenpreis von 60.000 Euro mit einer Prämie gefördert werden soll. Für reine E-Autos gibt es 4000 Euro, Hybridfahrzeuge werden mit 3000 Euro bezuschusst. Dabei übernimmt der Autobauer die Hälfte, den Rest zahlt der Staat. Der sogenannte Umweltbonus gilt rückwirkend für Käufe ab dem 18. Mai. Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung.

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