Zahlreiche Festnahmen bei Blockupy-Demonstration in Berlin

Bei einer Kundgebung des Blockupy-Bündnisses in Berlin wurden am Freitag über 50 Menschen festgenommen. Außerdem kam es zu mehreren Rangeleien mit der Polizei.

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Bei Demonstrationen des linken Blockupy-Bündnisses in Berlin sind zahlreiche Randalierer von der Polizei festgenommen worden. Der Rundfunk Berlin Brandenburg berichtete von 52 Festnahmen. Sie hätten Steine auf Beamte geworfen, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Es kam auch zu Rangeleien, als eine große Gruppe eine Polizeikette durchbrach. Die Sicherheitskräfte setzten Pfefferspray ein. Eine Polizeisprecherin resümierte aber: „Es ist mehr friedlich als unfriedlich.“ Mit ihren Aktionen wollen die Teilnehmer gegen Kapitalismus, soziale Missstände und das Integrationsgesetz protestieren.

Aus ursprünglich zwei angemeldeten Demonstrationen bildeten sich im Lauf des Morgens viele kleine Gruppen, die sich im Zentrum der Hauptstadt verteilten. Manche setzten sich spontan zu Sitzblockaden auf die Straße, andere suchten die direkte Auseinandersetzung mit den Polizisten. Die Polizei war mit knapp 1200 Mann im Einsatz.

Zu den Aktionstagen des Blockupy-Bündnisses, die von Freitag bis Sonntag dauern sollen, reisten Teilnehmer mit Bussen aus Hamburg und anderen Städten an. Die Polizei rechnete für den ganzen Tag mit Verkehrsbehinderungen und empfahl Autofahrern, die Innenstadt zu meiden.

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