New York Times veröffentlicht Trump-Steuererklärung von 1995

Der New York Times ist eine alte Steuererklärung von Donald Trump zugespielt worden. Demnach hatte Trump im Jahr massive Verluste mit seinen Unternehmen gemacht, die er in den folgenden Jahren als Verlustvortrag geltend machte hätte können.

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Auszug aus Trumps Steuererklärung. (Screenshot: Scribd)

Auszug aus Trumps Steuererklärung. (Screenshot: Scribd)

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Die New York Times hat die New Yorker Steuererklärung von Donlad Trump zugespielt bekommen. Demnach hat Trump im Jahr 1995 Verluste in der Höhe von 916 Millionen Dollar gemeldet. Die Verluste resultieren aus zahlreich gescheiterten Geschäften im Immobilienbereich, vor allem von einem Casino – Atlantic City – in New Jersey und Verlusten aus einen zum falschen Zeitpunkt gekauften Hotel, dem Plaza Hotel in Manhattan. Trump hätte die Verluste in den folgenden Jahren als Verlustvorträge geltend machen können. Sie wären gegen Steuerforderungen gegengerechnet worden, womit Trump mehrere Jahre keine Steuern gezahlt hätte. Diese Praxis ist nicht nur in den USA legal, sondern in den meisten Staaten der Welt geltendes Recht. Die New York Times schreibt, dass sie keinen Einblick in die Bundessteuern nehmen konnte, weshalb nicht klar ist, ob Trump Bundessteuern entrichtet hat.

Bei der TV-Diskussion war Trump von Hillary Clinton attackiert worden, weil er keine Steuern zahle. Trump antwortete auf die Vorhaltungen, dass er vermieden hätte Steuern zu zahlen: „That makes me smart.”

Die Kampagne von Trump protestierte gegen die Veröffentlichung, bezeichnete sie als illegal und kündigte rechtliche Schritt an. Dass Trump wirklich klagt ist unwahrscheinlich. Irritierend dürfte für den Republikaner jedoch sein, dass es offenbar einen Maulwurf in seinem nächsten Umfeld in New York gibt.

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