VW-Absatz in den USA bricht nach Abgas-Skandal weiter weg

VW meldet schlechte Absatzzahlen aus den USA. Auch BMW hat Probleme. Etwas besser geht es Daimler.

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Der Kundenschwund von Volkswagen (VW) in den USA setzt sich auch rund ein Jahr nach Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen fort. So brach der Absatz im September um 7,8 Prozent auf etwa 24.100 Fahrzeuge ein, wie VW am Montag mitteilte. Das Unternehmen hatte vor einem Jahr auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, Diesel-Abgaswerte mit einer speziellen Software geschönt zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Autos davon betroffen.

Die US-Konkurrenten machten trotz hoher Rabatte ebenfalls keine gute Figur. Die Opel-Mutter General Motors verkaufte 0,6 Prozent weniger Fahrzeuge, bei Fiat Chrysler belief sich das Minus auf rund ein Prozent. Bei Ford fiel der Absatz sogar um fast acht Prozent. Grund war ein starker Verkaufsrückgang bei Pickups.

Die Japaner schlugen sich dagegen besser auf dem US-Markt. Toyota brachte 1,5 Prozent mehr Fahrzeuge an die Kunden und Nissan sogar rund fünf Prozent. Honda konnte seine Absatzzahlen mit einem Rückgang von 0,1 Prozent fast halten.

Bei den anderen deutschen Autobauern waren die Verkaufszahlen durchwachsen. Die Daimler -Tochter Mercedes verbuchte in den USA einen Absatz-Zuwachs von 1,7 Prozent auf rund 29.500 Autos, bei BMW ging es dagegen um 5,2 Prozent bergab. Audi konnte den Absatz um 1,6 Prozent steigern. Porsche kam auf ein Verkaufsplus von 1,2 Prozent.

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