IWF sieht weltweite Schulden auf Rekord-Niveau

Die weltweite Schulden-Krise ist nicht gelöst. Der IWF hat neue, unerfreuliche Zahlen vorgelegt. Zur Lösung der Krise könnte der alte IWF-Vorschlag aktiviert werden, eine Zwangsabgabe auf Vermögen zu erheben.

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Die Schuldenkrise weckt Erinnerungen an Griechenland. (Foto: dpa)

Die Schuldenkrise weckt Erinnerungen an Griechenland. (Foto: dpa)

Die weltweiten Schulden haben nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen neuen Rekordstand von 152 Billionen Dollar erreicht. Dieser Wert vom vergangenen Jahr habe 225 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung entsprochen, hieß es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Im Jahr 2002 habe er noch bei 200 Prozent gelegen. Etwa zwei Drittel der Summe des vergangenen Jahres sei im privaten Sektor angehäuft worden. Während in den USA seit der Finanzkrise 2008 Schulden abgebaut worden seien, hätten sie besonders in China und Brasilien deutlich zugelegt. Dies biete Anlass zur Sorge, hieß es weiter.

Der IWF hatte vor einigen Jahren mit einer Zwangsabgabe auf Vermögen Schlagzeilen gemacht. Die Pläne sind wieder etwas aus der öffentlichen Debatte verschwunden. Es ist gut vorstellbar, dass sie angesichts der steigenden Schulden wieder hervorgeholt werden. Für die Euro-Zone hatte der IWF damals eine Zwangsabgabe von 10 Prozent vorgeschlagen. 

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