Lloyds baut tausende Stellen ab

Mit dem Abbau von 1230 Stellen treibt die britische Großbank Lloyds ihren Sparkurs voran.

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Die Lloyds Bank mit Hauptsitz in London steht in der Kritik. (Foto: dpa)

Die Lloyds Bank mit Hauptsitz in London steht in der Kritik. (Foto: dpa)

Die neuen Einschnitte seien Teil des auf drei Jahre angelegten Plans für einen Konzernumbau, teilte das Institut am Mittwoch mit. Ziel sei es, die Kosten zu senken und Dividenden-Zahlungen abzusichern. Dabei seien auch schwierige Entscheidungen unausweichlich.

Erst im Juli hatte das führende Privatkundeninstitut auf der Insel als Reaktion auf das britische Votum für einen EU-Austritt angekündigt, dass 3000 Stellen wegfallen und weitere 200 Filialen geschlossen werden. Die Bank hatte dieses Jahr bereits 4000 ihrer zuletzt 75.000 Jobs abgebaut und rund 100 Filialen dichtgemacht.

Die Gewerkschaft Unite kritisierte die Pläne scharf und kündigte Widerstand gegen die neuen Stellenstreichungen an: „Der anhaltende Abbau von Jobs bei Lloyds muss gestoppt werden.“ Er sei kontraproduktiv und gefährde das Ziel der Bank, erfolgreich zu arbeiten.

Lloyds wurde in der weltweiten Finanzkrise 2008 mit Steuergeld in Höhe von 20,5 Milliarden Pfund gerettet. Der Staat hat seine Beteiligung mittlerweile aber von einst 43 Prozent auf unter zehn Prozent reduziert.

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