Finanzen

Börse in Tokio befindet sich auf Erholungskurs

Lesezeit: 1 min
19.06.2015 10:21
Der Nikkei hat am Freitag zugelegt. Die Börse ging mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 20.174 Punkten aus dem Handel. In Japan sorgte für Beruhigung, dass die Zentralbank an ihrer expansiven Geldpolitik festhält.
Börse in Tokio befindet sich auf Erholungskurs

Mehr zum Thema:  
Börse >
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Börse  

Die Börsen in Fernost haben am Freitag überwiegend zugelegt. Anleger gelangten mehrheitlich zu der Einschätzung, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen nicht so schnell wie zunächst erwartet anhebt. „Die Aktienmärkte scheinen anzunehmen, dass die Fed den Leitzins nur einmal in diesem Jahr erhöht und nicht zweimal, was bereits eingepreist war“, sagte der Chefstratege der Sumitomo Mitsui Bank, Daisuke Uno. Zugleich hatten Börsianer weiterhin die Griechenland-Krise im Blick. Entscheidend dürfte sein, wie der Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone am Montag ausgeht.

Der Nikkei der 225 führenden Werte ging in Tokio mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 20.174 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gewann ebenfalls 0,9 Prozent auf 1631 Zähler. In Japan sorgte für Beruhigung, dass die Zentralbank an ihrer expansiven Geldpolitik festhält. Zugleich gaben sich die Währungshüter zuversichtlich, dass die Inflation weiter anzieht. Der Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte um rund 0,5 Prozent zu. Am Donnerstag hatten die US-Börsen freundlich geschlossen.

Am Devisenmarkt verlor der Euro zum Dollar. Die europäische Einheitswährung kostete zuletzt 1,1344 Dollar. Zum Yen notierte die US-Währung bei 123,14 Yen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  
Börse >

DWN
Deutschland
Deutschland (K)eine freie Entscheidung? Verfassungsgericht entscheidet zur Masern-Impfpflicht

Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit, wie viele glauben. Seit März 2020 gibt es eine Impfpflicht, die vor allem bei den Kleinsten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Schmelzhütten in Europa müssen Produktion einstellen

Am Dienstag hat schon eine holländische Zinkhütte wegen hoher Energiekosten die Einstellung der Produktion angekündigt. Nun trifft es...

DWN
Finanzen
Finanzen Zinn: Das oft übersehene Technologiemetall

Zinn wird im Rohstoffsektor gerne übersehen, dabei trägt es sein etwas angestaubtes Image vollkommen zu Unrecht.

DWN
Politik
Politik Washington Post: Der Weg zum Krieg

Die US-amerikanische Tageszeitung zeichnet über eine Reihe von Interviews mit Behördenvertretern aus den USA, der Ukraine sowie der EU...

DWN
Deutschland
Deutschland Deutschlands Gas-Vorräte reichen weniger als drei Monate

Selbst wenn es Deutschland gelingen sollte, seine Reserven vollständig zu füllen, reicht das Gas nicht einmal drei Monate, falls Russland...

DWN
Finanzen
Finanzen Lebensmittel auf Kredit: Supermarkt-Kette zielt auf ärmere Kunden

Die britische Supermarktkette Iceland Foods bietet ihren Kunden Kredite für den Kauf von Lebensmitteln an. Das Programm richtet sich an...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Ärgernis für deutschen Handel: Anhaltende Schiffs-Staus in der Nordsee

Staus großer Containerschiffe dürften die deutschen Nordseehäfen noch länger in Atem halten. Die volle Auswirkung wird erst im zweiten...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Inflation in Großbritannien steigt über 10 Prozent

Die bereits hohe Inflation in Großbritannien hat sich weiter beschleunigt. Im Juli lagen die Verbraucherpreise um 10,1 Prozent höher als...