Finanzen

Kanadischer Dollar kann von US-Schwäche profitieren

Lesezeit: 1 min
26.02.2016 18:17
Der kanadische Dollar hat im Zuge des Ölpreis-Verfalls gegenüber dem Dollar deutlich an Wert eingebüßt - dürfte aber jetzt seinen Boden erreicht haben. Mittelfristig ruhen die kanadischen Hoffnungen darauf, dass die Fed die Zinswende verschieben oder sogar beenden muss.
Kanadischer Dollar kann von US-Schwäche profitieren

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

Der kanadische Dollar hat zum US-Dollar deutlich an Wert verloren. Während sein Kurs Mitte 2014 noch bei rund 0,93 US-Dollar lag, beträgt dieser aktuell nur noch rund 0,72 US-Dollar. Die Währung des öl- und ressourcenreichen Landes leidet unter dem massiven Verfall der Ölpreise. Im Januar markierte der Wechselkurs der Landeswährung mit 0,68 US-Dollar den tiefsten Wert seit 13 Jahren.

Der Einschätzung der kanadischen Investment-Bank CIBC World Markets zufolge wird sich der kanadische Dollar weiter abschwächen, bevor er für den Rest des Jahres um die Schwelle von 0,70 US-Dollar schwanken wird. Danach, so CIBC World Markets, dürfte sich sein Wechselkurs wieder auf Werte um 0,75 US-Dollar erhöhen.

Für diese Annahme sprechen laut CIBC World Markets zwei Faktoren: zum einen geht die Investmentbank davon aus, dass die Ölpreise eine Bodenbildung vollzogen haben und im laufenden Jahr wieder steigen dürften, weil die Nachfrage anziehen werde. Gründe für diese Behauptung nennt das Institut allerdings keine.

Zum zweiten wird erwartet, dass die amerikanische Zentralbank Fed ihre Geldpolitik nicht weiter straffen werde, „weil die Volatilität an den Märkten und eine Reihe schlechter Konjunkturdaten die Fed von Zinserhöhungen zurückschrecken lassen werde.“ Die darauf folgende Schwächung des Dollar werde dem Kanadischen Dollar Auftrieb geben.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Deutschland
Deutschland IWF und Bundesregierung planen die Enteignung des deutschen Mittelstands

DWN-Kolumnist Ernst Wolff fordert den Mittelstand auf, sich zu wehren - weil seine Existenz gefährdet ist.

DWN
Politik
Politik Krankenschwester in Österreich stirbt nach AstraZeneca-Impfung

In Österreich ist eine Krankenschwester nach einer AstraZeneca-Impfung verstorben. Ein Zusammenhang zwischen Tod und Impfstoff wird...

DWN
Politik
Politik Gegenspieler von Papst Franziskus: Die Kräfte der Finsternis greifen nach der Macht

Im zweiten Teil des großen DWN-Interviews mit dem umstrittenen Erzbischof Carlo Maria Viganò gibt dieser weitere tiefe Einblicke in seine...

DWN
Finanzen
Finanzen Bitcoin schwächelt: Ende des Bullenmarkts oder Chance zum Einstieg?

Seit seinem Rekordhoch am 21. Februar befindet sich Bitcoin in einer Phase der Schwäche. Doch Analysten erwarten weitere Rekorde, sobald...

DWN
Politik
Politik Bundesregierung will Fregatte in Krisengebiet schicken: Supermacht sendet Warnung

Einem Schiff der deutschen Marine steht eine heikle Mission bevor.

DWN
Politik
DWN
Politik
Politik Erzbischof Carlo Maria Viganò: Der Tiefe Staat und die Tiefe Kirche verfolgen die gleiche Agenda

Im großen DWN-Interview legt der umstrittene Erzbischof Carlo Maria Viganò, der als Gegenspieler von Papst Franziskus gilt, seine Sicht...

DWN
Deutschland
Deutschland Tödliche Corona-Verläufe in Berlin am geringsten, in Sachsen-Anhalt am höchsten

Der Johns Hopkins University zufolge ist der Anteil der tödlichen Verläufe der Corona-Erkrankungen in Berlin und NRW deutschlandweit am...