Finanzen

Angst vor Ansteckung: Zinsen italienischer Papiere auf 6-Monats-Hoch

Lesezeit: 1 min
13.06.2012 11:45
Mario Monti kann die Investoren nicht beruhigen: Bei der heutigen Auktion von einjährigen Staatsanleihen ist die Rendite deutlich gestiegen – die Nachfrage ging hingegen zurück.
Angst vor Ansteckung: Zinsen italienischer Papiere auf 6-Monats-Hoch

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

Es ist keine einfache Zeit für Mario Monti. Ganz gleich, welche Reformen er in den vergangenen Monaten auf den Weg gebracht hat, die Finanzmärkte haben ihr Augenmerk wieder auf Italien gerichtet. Nach dem Banken-Bailout für Spanien erwarten viele, dass auch Italien ein Rettungspaket benötigen wird (hier). Die Ratingagentur Egan Jones rechnet damit bereits in sechs Monaten (hier).

Entsprechend war die Reaktion der Investoren bei der heutigen Auktion von einjährigen Staatsanleihen. Die Rendite steig hier von 2,34 Prozent auf 3,972 Prozent – ein 6-Monats-Hoch. Das ist ein deutlicher Anstieg (die durchschnittlichen Zinssätze für zehnjährige Anleihen sind bereits am Dienstag in die Höhe geschossen – hier).

Die Auktion zeigte zudem eine sinkende Nachfrage nach italienischen Papieren. Die Auktion der Bonds war nur mehr 1,73-fach überzeichnet. Ein noch eindeutigerer Test wird für Donnerstag erwartet. Dann will das Land langfristige Anleihen im Wert von 4,5 Milliarden Euro emittieren.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Politik
Politik „Bausteine einer anderen Gesellschaftsordnung“: BDI identifiziert den totalitären Charakter der Grünen

Der Bundesverband der deutschen Industrie warnt vor den im Parteiprogramm der Grünen verankerten Zielen. Diese liefen nicht nur der...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Sonderziehungsrechte: Kapitalspritze des IWF ist zum Scheitern verurteilt

Die Kapitalspritze des IWF in Form von Sonderziehungsrechten ist eine Mogelpackung. Denn die geplanten 650 Milliarden US-Dollar werden vor...

DWN
Politik
Politik Richter wirft Merkel-Regierung Nichtachtung der Justiz vor

Der aktuelle Direktor des Amtsgerichts Bielefeld und Ex-Vorsitzende des Deutschen Richterbunds, Jens Gnisa, erhebt schwere Vorwürfe gegen...

DWN
Finanzen
Finanzen Hoffnung auf Bitcoin-ETF treibt Kryptowährung Richtung Allzeithoch

Bitcoin hat am Wochenende einmal mehr Anlauf auf sein Rekordhoch genommen. Namhafte Investoren und die Hoffnung auf einen neuen...

DWN
Deutschland
Deutschland Der Feldzug gegen den Verbrennungsmotor stößt zunehmend auf Widerstand

Angesichts der massiven Schäden für den Wohlstand und die Arbeitsmärkte der europäischen Staaten regt sich verstärkt Widerstand gegen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Fraunhofer nimmt ersten IBM-Quantencomputer außerhalb der USA in Betrieb

Die Entwicklung einer Infrastruktur für Quanten-Computer kommt in Deutschland langsam voran.

DWN
Finanzen
Finanzen Drohende US-Sanktionen: China gründet Joint Ventures mit globalem Zahlungsdienstleister Swift

Mehrere chinesische Finanz-Institutionen haben Joint Ventures mit dem internationalen Zahlungsabwickler Swift gegründet. Beobachter stufen...

DWN
Politik
Politik Machtwechsel stoppt Abbau Seltener Erden auf Grönland

Ein politischer Machtwechsel legt Pläne für einen umfassenden Abbau Seltener Erden auf Grönland auf Eis.