Politik

Früherer NATO-General spricht offen vom Atom-Krieg mit Russland

Lesezeit: 1 min
23.05.2016 00:38
Die Nato verschärft die Rhetorik gegenüber Russland: Der britische Nato-General Alexander Richard Shirreff spricht in seinem neuen Buch ganz offen von einer atomaren Auseinandersetzung mit Moskau. Er beschuldigt Russland, einen Angriff auf das Baltikum zu planen – eine These, die alle Militärexperten für völlig abwegig halten.
Früherer NATO-General spricht offen vom Atom-Krieg mit Russland

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

In seinem neu erschienenen Buch „2017 War With Russia“ skizziert der ehemalige britische Nato-General Alexander Richard Shirreff für das Jahr 2017 einen Atom-Krieg zwischen dem Westen und Russland. Als Zeitpunkt des Kriegsbeginns setzt der General den Mai 2017 an, berichtet The Independent. Der General behauptet, Russland werde das Baltikum überfallen – ein Szenario, das von allen ernsthaften Militärstrategen als ausgesprochen abwegig eingeschätzt wird, weil es im Baltikum für Putin nichts als Ärger zu holen gibt.

„Man soll sich keine Illusionen machen (…), der Einsatz von Atombomben gehört zur militärischen Strategie Moskaus“, zitiert OE24 den General. Der Krieg soll vor allem dramatische Folgen für Europa haben. In seiner Voraussage werde Russland die baltischen Staaten angreifen und der Nato damit drohen, Atom-Waffen einzusetzen, falls die Nato militärisch reagiert.

Deshalb müssen die Europäer und Amerikaner nach Ansicht des Generals „Stärke“ zeigen. Das sei die Sprache, die Putin verstehen würde. Doch die westlichen Staatsmänner und die Nato würden einen Eindruck der Schwäche vermitteln, was Putin in seinen Ambitionen bestärke.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Politik
Politik Offener Schlagabtausch zwischen Finanz- und Verteidigungsministerium

Zwischen dem Finanz- und dem Verteidigungsministerium ist es zu einem ungewöhnlichen offenen Schlagabtausch gekommen, der in die Medien...

DWN
Finanzen
Finanzen Nach dem Ausverkauf bei Bitcoin & Co. – sollten Anleger jetzt einsteigen?

Lohnt sich ein Einstieg in Kryptowährungen nach dem Ausverkauf wieder? Ein Experte gibt eine differenzierte Antwort.

DWN
Politik
Politik Proteste in China: Apple schränkt i-Phone-Funktion ein

Anfang des Monats hat Apple eine wichtige i-Phone-Funktion in China eingeschränkt. Dieser Vorgang behindert die Protestierenden gegen die...

DWN
Finanzen
Finanzen Umkehrung der Renditekurve erreicht extreme Ausmaße

Zehnjährige US-Staatsanleihen erzielen derzeit weitaus geringere Renditen als zweijährige. Diese Umkehrung der Renditekurve deutet auf...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Macron übt scharfe Kritik an Bidens Subventionspaket bei USA-Besuch

Die US-Regierung gefährdet mit einem neuen Gesetz die Industrien Europas – zu einer Zeit, in der diese ohnehin angeschlagen sind. Auf...

DWN
Deutschland
Deutschland Mediziner beklagen „katastrophale Zustände“ in deutschen Kinderkliniken

In deutschen Kinderkliniken herrschen dramatische Zustände. Derzeit zirkulierende Atemwegskrankheiten treffen auf ein chronisch...

DWN
Politik
Politik Behörden warnen vor Überlastung durch Energie-Hilfspakete

Ein Großteil der Behörden in Deutschland wird die von der Regierung gewährten Energiepreis-Zuschüsse nicht ordentlich und zeitnah...

DWN
Politik
Politik EU-Kommission bremst Orban durch Finanz-Entzug aus

Die Anstrengungen von Ungarn zur Umsetzung der Bedingungen für EU-Mittel haben nicht ausgereicht. Die EU-Kommission empfiehlt die Gelder...