Marktbericht

Hoffnung auf Sieg der Demokraten bei US-Wahlen beflügelt Dax

Die Woche war bisher nicht schlecht verlaufen. So hat das deutsche Leitbarometer bis Donnerstag rund drei Prozent zugelegt. Es gab eine ganze Reihe an Gewinnern.
09.10.2020 08:18
Aktualisiert: 09.10.2020 08:18
Lesezeit: 1 min
Hoffnung auf Sieg der Demokraten bei US-Wahlen beflügelt Dax
Der Dax legte am Donnerstag wieder zu. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat am Donnerstag seine Sitzung mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent auf 13.042 Zählern beendet. Ähnlich wie am Vortag schob sich der Dax langsam über die Ziellinie und erreichte wieder ein Niveau oberhalb der 13.000-Punkte-Marke.

Aus Übersee gab durchaus positive Impulse: So war der Dow Jones Industrial um 0,4 Prozent auf 28.426 Einheiten gestiegen, während die Technologie-Börse Nasdaq ein Plus von 0,4 Prozent auf 11.551 Zähler ausgewiesen hatte.

Die deutschen Börsianer haben derzeit die Hoffnung, dass der demokratische Kandidat bei den US-Wahlen als Sieger hervorgeht. Dies beflügelte das deutsche Leitbarometer, das bisher im Wochenverlauf ein Plus von etwa drei Prozent aufwies - eine durchaus starke Performance.

Es gab eine ganze Reihe an Werten, die doch erhebliche Zuwäche verbuchten - beispielsweise HeidelbergCement, das einen Gewinn von 3,8 Prozent auf 56,98 Euro verzeichnete. Ein Analystenhaus hat hohe Erwartungen an die Quartalsergebnisse veröffentlicht, die das Unternehmen Anfang November publiziert. Damit war HeidelbergCement der Tageswinner.

Danach folgten MTU mit einem Plus von 3,5 Prozent auf 156,75 Euro und BASF (plus 2,7 Prozent auf 57,20 Euro) und Bayer (plus 2,2 Prozent auf 46,32 Euro).

Frankreich und Italien mit Konjunkturdaten

Darüber hinaus werden wieder Konjunkturdaten präsentiert - beispielsweise aus Frankreich. So veröffentlichen die Franzosen um 8,45 Uhr ihre Zahlen für die Industrieproduktion im August. Es gibt unterschiedliche Schätzungen: Einige Volkswirte gehen von einem Plus gegenüber dem Vormonat von 2,2 Prozent aus. Andere Ökonomen rechnen wiederum mit einem Zuschlag von 1,7 Prozent. Im Vormonat hatte es noch einen Gewinn von 3,8 Prozent gegeben.

Um 10 Uhr folgt Italien, das ebenso für den achten Monat die Daten für die Industrie zeigt. Die Experten rechnen mit einem Wachstum von 1,5 Prozent gegenüber dem Juli. Damit erholt sich dieser Wirtschaftszweig wieder langsam von Pandemie. Wie stark der Einbruch durch die Krise war, wird allerdings an den Erwartungen deutlich, die die Fachleute bei der Entwicklung gegenüber dem Vorjahreszeitraum haben. Hier rechnen sie mit einem Minus von 6,7 Prozent.

Doch das ist noch nicht alles: So veröffentlicht Russland um 13 Uhr seine Absatzzahlen für den Automarkt im September.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen XRP-Ledger-Transaktionsvolumen überschreitet die Marke von 1 Million

Analysten erwarten ein Aufwärtspotenzial von 100%. XRP Wie können Inhaber neue passive Einkommensquellen schaffen?

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama Fußball-WM 2026: Milliarden fließen in wenige Taschen
15.06.2026

Die in Nordamerika beginnende Fußball-WM 2026 ist größer als je zuvor. Von den astronomischen Einnahmen dieses Sportfestes profitieren...

DWN
Finanzen
Finanzen EZB-Leitzins angehoben: Wer sind die Verlierer und Gewinner?
15.06.2026

Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins für die Eurozone am vergangenen Donnerstag angehoben. Für Sparer, Kreditnehmer, Staaten und...

DWN
Politik
Politik Europäische Schlüsselstaaten wollen Kaja Kallas’ Macht beschneiden
15.06.2026

Mehrere Mitgliedstaaten der Europäischen Union, allen voran Deutschland und Frankreich, suchen nach Möglichkeiten, die Macht der Hohen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Investoren verlieren Geduld: Merz-Beauftragter Blessing warnt vor Ernüchterung
15.06.2026

Deutschland gilt international weiterhin als verlässlicher und stabiler Standort. Dennoch wächst bei manchen Investoren die Skepsis...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft USA-Iran-Abkommen: Kommt jetzt die Entlastung bei den Spritpreisen?
15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran sorgt weltweit für Aufmerksamkeit – auch an den Energiemärkten. Experten sehen Chancen auf...

DWN
Politik
Politik Ukraine entwickelt kostengünstige Alternative zu US-amerikanischen Patriot-Raketen
15.06.2026

Die Ukraine hat eine neue Luftabwehrrakete getestet, die eine kostengünstigere und für die Serienfertigung geeignete Alternative zum...

DWN
Finanzen
Finanzen Rheinmetall-Aktie kaufen? Der Superzyklus steht erst am Anfang
15.06.2026

Der Wert der Rheinmetall-Aktie hat sich seit 2022 bereits vervielfacht. Russlands Krieg gegen die Ukraine, Europas Aufrüstung und...

DWN
Finanzen
Finanzen SpaceX, Anthropic und OpenAI in Ihrem ETF-Fonds? Vielleicht schneller, als Sie denken
15.06.2026

Während Tesla ein ganzes Jahrzehnt gebraucht hat, um in den S&P 500 und damit in passiv verwaltete ETF-Fonds aufgenommen zu werden,...