Finanzen

Dax: Deutsche Anleger blasen nach Rückschlägen vom Freitag zur Aufholjagd

Die deutsche Börse entwickelt sich heute Morgen wieder positiv - vielleicht etwas unerwartet.
01.02.2021 10:28
Aktualisiert: 01.02.2021 10:28
Lesezeit: 1 min
Dax: Deutsche Anleger blasen nach Rückschlägen vom Freitag zur Aufholjagd
Am deutschen Aktienmarkt sieht es jetzt wieder freundlicher aus. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen zur Aufholjagd angesetzt und bis 10.30 Uhr 1,2 Prozent auf 13.588 Punkte gewonnen.

Die Erholung ist umso interessanter, weil die Belastung, die aus den USA für den heutigen Tag herüberkommt, mehr als zentnerschwer liegt: So sind sowohl der Dow Jones Industrial als die Nasdaq mit einem Verlust von zwei Prozent aus dem Handel gegangen.

Immerhin gibt es heute Nachmittag wieder Konjunkturdaten aus den USA, die für positive Bewegung sorgen könnten. So wird um 15.45 Uhr MEZ der Markit PMI-Index für die Produktion veröffentlicht. Um 16 Uhr MEZ erfahren die Anleger, wie hoch die Konstruktionsausgaben gewesen sind. Zudem gibt es Informationen, wie sich der ISM-Beschäftigungsindex und die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe entwickelt haben.

Positive Impulse hat der deutsche Markt mit Sicherheit nötig, weil es am Freitagabend noch düster ausgesehen hat.

So war der Dax um 1,7 Prozent auf 13.433 Zähler eingebrochen. Es gab nur drei Aktien, die nicht verloren haben. Am besten kam noch Covestro weg, das 1,2 Prozent auf 56,16 Euro zulegte. Danach kam Daimler, das am Freitag mit überraschenden Steigerungen die Anleger erfreut hatte, auf den zweiten Platz. Das Papier des Autoherstellers verzeichnete ein Plus von 0,9 Prozent auf 58,12 Euro. Der Dritte im Bunde war MTU, das bei 192 Euro stagnierte.

Am meisten wurde die Münchener Rückversicherung gebeutelt, die mit 3,4 Prozent auf 218,80 Euro aus dem Rennen ging. Die Deutsche Bank büßte 3,3 Prozent auf 8,37 Euro ein, während SAP, das Schwergewicht, 3,2 Prozent auf 104,80 Euro verlor.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
DWN
Panorama
Panorama BiB-Studie: Städte wachsen, Land schrumpft – der Bevölkerungstrend bis 2070
01.01.2026

Wachsen die Städte weiter – und schrumpft das Land noch schneller? Eine neue Studie des BiB rechnet bis 2070 verschiedene Szenarien...

DWN
Technologie
Technologie Glasfaser-Betrug: So erkennen Sie Laufzeitfallen beim Glasfaservertrag
01.01.2026

Glasfaser klingt nach Zukunft – doch beim Vertragsabschluss lauern Fallen. Manche Anbieter verschieben Laufzeitbeginne, andere arbeiten...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnnebenkosten-Ranking: In diesen Städten wird Wohnen zur Kostenfalle
01.01.2026

Die Miete allein ist längst nicht mehr das Problem – die Nebenkosten treiben die Wohnkosten auf ein neues Niveau. Höhere Gebühren,...

DWN
Politik
Politik Merz wirbt für "Moment des Aufbruchs" 2026
01.01.2026

In seiner ersten Neujahrsansprache appelliert Kanzler Merz an Vertrauen und Tatkraft in Krisenzeiten – und stellt in Aussicht, dass die...

DWN
Politik
Politik Endet die Koalition 2026 vorzeitig? Schwarz-Rot steht vor einem Schicksalsjahr
31.12.2025

Fünf Landtagswahlen, umstrittene Reformen: Der Dauerwahlkampf kommendes Jahr hat das Potenzial, die Koalition und die Reformprojekte...

DWN
Finanzen
Finanzen Italien greift nach dem Gold: Droht jetzt die stille Enteignung in der Eurozone?
31.12.2025

Wenn ein hoch verschuldetes Euroland wie Italien den Griff nach dem Gold wagt – wer garantiert, dass andere Staaten nicht nachziehen? Und...

DWN
Politik
Politik CO2-Preis steigt ab morgen: 1.000 Euro mehr Heizkosten im Jahr
31.12.2025

Mit dem Jahreswechsel steigt der CO2-Preis – was das für Tanken, Heizen und Ihre Nebenkostenabrechnung konkret heißt. Und wie es danach...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Home Office vs. Büropräsenz: Warum Führungskräfte unter Druck geraten
31.12.2025

Viele Unternehmen ringen damit, die Erwartungen ihrer Mitarbeitenden an flexible Arbeitsmodelle mit den Anforderungen einer...