Finanzen

Deutsches Leitbarometer rutscht heute Morgen unter 14.000 Punkte

Die Börsen zeigen sich insgesamt stabil, auch wenn es erstmal kleine Verluste gegeben hat.
09.02.2021 11:06
Aktualisiert: 09.02.2021 11:06
Lesezeit: 1 min
Deutsches Leitbarometer rutscht heute Morgen unter 14.000 Punkte
Gestern hat Infineon am meisten gewonnen. (Foto: dpa)

Das deutsche Leitbarometer hat heute Morgen bis 10.30 Uhr 0,5 Prozent auf 13.988 Zähler verloren.

Der EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis gibt den Anlegern eine Einschätzung, wie es in Europa weitergeht. So soll sich die Wirtschaft wieder im zweiten Quartal erholen. „Die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung müssten richtig kalibriert und Massenimpfungen eingeführt werden“, so der Kommissar.

Zumindest gibt es heute noch ein paar Konjunkturdaten aus den USA, die für die Anleger wichtig sind: Der NFBI-Index, der die Stimmung der kleinen Unternehmen in den USA abbildet, wird heute um 12 Uhr MEZ veröffentlicht. Es geht um die Atmosphäre, die im Januar unter den US-Managern geherrscht hat. Die Volkswirte rechnen mit einem Wert von 101. Im Dezember hatte es noch ein Niveau von 95,6 gegeben.

Der Redbook-Index wird dann um 14.55 Uhr MEZ präsentiert – und zwar, wie sich das Barometer im Februar im Jahres- und Monatsverlauf entwickelt hat.

Ähnlich wie heute Morgen hat sich der Dax auch zum Wochenstart entwickelt. Der Index stagnierte am Montag bei 14.060 Zählern. Infineon hat 3,8 Prozent auf 35,42 Euro gewonnen. Danach folgte die Deutsche Bank, die 1,9 Prozent auf 8,75 Euro zulegte. Covestro kam mit einem Plus von 1,6 Prozent auf den dritten Platz.

Doch es gab auch Verlierer: RWE hat 3,5 Prozent auf 34,96 Euro verloren und lag auf der Liste derjenigen Aktien, die am meisten abgaben, auf dem ersten Rang. Delivery Hero positionierte sich mit einem Minus von 1,5 Prozent auf 129,80 Euro auf dem zweiten Platz. Beiersdorf verzeichnete einen Verlust von 1,1 Prozent auf 92,02 Euro und war der Dritte im Bunde.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Leitzins: EZB bereitet offenbar Erhöhung vor
26.05.2026

Der Iran-Krieg treibt Energiepreise und Inflation im Euroraum weiter nach oben. Nun signalisiert die EZB höhere Prognosen und bereitet die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Warum Deutschland seine besten Start-ups zu früh verliert
26.05.2026

Technologische Exzellenz allein reicht nicht aus: Entscheidend ist ein frühes Zusammenspiel von Kapital, Marktkenntnis und...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kritische Rohstoffe: Europas unterschätzter Machtfaktor
26.05.2026

Lange Zeit galt die Globalisierung als Garant für Wohlstand und Stabilität. In einer vernetzten Welt, so die Theorie, würde der freie...

DWN
Politik
Politik Trump-Strategie zerlegt Amerikas Macht in Echtzeit
26.05.2026

Donald Trump sendet an China ein Signal, das kaum gefährlicher sein könnte. In der Taiwan-Frage rückt er von jener Abschreckung ab, auf...

DWN
Panorama
Panorama Pflegeversichung: Kinderlose sollen höheren Pflegebeitrag zahlen
26.05.2026

Die Finanzlage der Pflegeversicherung spitzt sich dramatisch zu. Jetzt prüft die Bundesregierung höhere Beiträge für Kinderlose – und...

DWN
Finanzen
Finanzen Wenn der EURIBOR steigt, wird die Mathematik weniger freundlich
26.05.2026

Der EURIBOR steigt wieder und signalisiert, dass die Zeit des billigen Geldes nicht zurückkehrt. Für Immobilienkäufer, Unternehmen und...

DWN
Politik
Politik Baltische Luftraumüberwachung wird zum Testfall für Europas Ostflanke
26.05.2026

Eine Drohne dringt in estnischen Luftraum ein, kurz darauf kündigt Polen Kampfjets für Ämari an. Was wie ein regionales Signal wirkt,...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Deutsche Industrie steigert Umsatz und streicht Stellen
26.05.2026

Die deutsche Industrie meldet erstmals seit fast drei Jahren wieder steigende Umsätze – doch gleichzeitig beschleunigt sich der...