Wirtschaft

Chefin der Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt: Die Deindustrialisierung ist real

Kerstin Maria Rippel ist Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl. Im DWN-Interview sagt sie, dass Berlin nach dem Stahlgipfel die richtigen Zeichen gesendet hat, zentrale Weichenstellungen jedoch in Brüssel feststecken. Sie erklärt außerdem, warum die Branche ohne wirksamen Handelsschutz, verlässliche Energiepreise und Fortschritte beim Wasserstoffhochlauf in existenzielle Schieflage geraten könnte.
20.12.2025 11:00
Lesezeit: 11 min
Chefin der Wirtschaftsvereinigung Stahl warnt: Die Deindustrialisierung ist real
Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, warnt vor Deindustrialisierung (Foto: dpa). Foto: Sebastian Kahnert

Im Folgenden:

  • Welche Standortrisiken WV-Hauptgeschäftsführerin Kerstin Maria Rippel sieht
  • Welche konkreten Maßnahmen die Stahlindustrie nach dem Stahlgipfel im Kanzleramt fordert und welche Entscheidungen Brüssel feststecken
  • Warum Wasserstoffinfrastruktur, Leitmärkte und ein wirksamer Handelsschutz jetzt über die Zukunft des deutschen Stahls entscheiden

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