Schuldenkrise: China will Kredite an Osteuropa vergeben

Um den Handel zwischen China und Zentral- sowie Osteuropa zu fördern und den Yuan weiter zu internationalisieren, will China einen Fonds und eine milliardenschwere Kreditlinie ins Leben rufen. Für den Kauf von Waren aus China, können die Unternehmen dann in Yuan leihen.

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China setzt immer neue Mittel ein, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln und den Yuan zu internationalisieren. Am Donnerstag kündigte der chinesische Premier, Wen Jiabao, bei einem Besuch in Warschau an, mit einer speziellen Kreditlinie für Mittel- und Osteuropa den Handel mit China zu fördern.

Die spezielle Kreditlinie in Höhe von 10 Milliarden Dollar solle zusammen mit einem Fonds in Höhe von 500 Millionen Dollar die Handelsungleichgewichte mit ost- und zentraleuropäischen Ländern verringern und die Zusammenarbeit stärken. Neben der Unterstützung von Kooperationsprojekten im Infrastruktur-Bereich der mittel- und osteuropäischen Länder wird die chinesische Zentralbank Yuan an die Zentralbanken der europäischen Länder verleihen. Dann sollen Unternehmen im entsprechenden Land Yuan leihen können, um Waren es China zu importieren, ohne in Dollar handeln zu müssen.

Der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge lag beispielsweise der Wert des bilateralen Handels zwischen China und Polen 2011 bei über 13 Milliarden Dollar und somit fast 17 Prozent höher als noch im Jahr davor. Die beiden Staatschefs kündigten gestern an, diese Summe in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln.

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