Schäuble-Ministerium: Keine unmittelbare Pleitegefahr für Griechenland

Griechenland hat in der zweiten Hälfte des Jahres „keinen aktuellen Finanzbedarf“, heißt es aus dem deutschen Finanzministerium. Insofern bestehe keine akute Insolvenzgefahr. Man könne sich also mit der nächsten Tranche noch etwas Zeit lassen.

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Während man in Griechenland bereits überlegt, wie man die aktuellen Ausgaben bewältigen kann, macht sich das Bundesfinanzministerium keine allzu großen Sorgen. „Soweit mir bekannt ist, gibt es aber keinen aktuellen Finanzbedarf externer Art über die Hälfte des Jahres hinaus“, erklärte der Sprecher von Finanzminister Wolfgang Schäuble, Martin Kotthaus. Insofern wäre „Verschiebung um wenige Wochen unproblematisch“.

Die zweite Tranche des Rettungspaketes in Höhe von 4,2 Milliarden Euro ist eigentlich Ende Juni fällig. Doch vor einer derartigen Zahlung muss die Troika die Reformfortschritte Griechenlands überprüfen. Der Umfang der zu leistenden Reformen und die gescheiterte Regierungsbildung lassen jedoch eine deutliche Verzögerung erwarten. Zumal die beiden derzeit in den Umfragen führenden Parteien Syriza und Nea Demokratia (mehr hier) noch einmal die Vereinbarungen des Sparpaketes verhandeln wollen.

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