Panik vor der Wahl löst Bank-Run in Griechenland aus

Je näher der Wahlsonntag rückt, umso größer wird die Angst der Griechen, was danach kommt. Das Abheben privater Gelder von Bankkonten hat sich in den vergangenen Tagen beschleunigt. Rund 800 Millionen Euro haben die Banken verlassen.

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Die stetig zunehmenden Spekulationen über einen möglichen Euro-Austritt Griechenlands nach der Wahl am Sonntag und die Warnung etlicher Politiker und Analysten vor den grauenvollen Folgen eines solchen Austritts (zuletzt sogar der ehemalige Premier Lucas Papademos – hier) haben in Griechenland zu einer regelrechten Panik in der Bevölkerung geführt. Seit Monaten schrumpfen die Einlagen bei den heimischen Banken, aber die Geschwindigkeit und der Umfang der Abhebungen haben in den letzten Tagen rapide zugenommen.

Einem hochrangigen Banker zufolge sind von den größten griechischen Banken in den letzten paar Tagen zwischen 500 und 800 Millionen Euro abgehoben worden, so Reuters. Bei den kleineren Banken sollen es zwischen 10 und 30 Millionen Euro gewesen sein. Besonders seit Anfang der Woche habe sich das Tempo, in dem die Gelder abgezogen werden, noch einmal beschleunigt, so der Banker.

Für die Banken wird das zunehmend zu einem Problem: Sie leiden unter Liquiditätsengpässen und einigen von ihnen gehen mittlerweile die Sicherheiten, die sie benötigen, um Kredite von der EZB zu erhalten aus (hier).

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