Italien: Staat stützt älteste Bank der Welt mit Milliardenhilfe

Die Banca Monte dei Paschi di Siena erhält staatliche Unterstützung in Höhe von rund zwei Milliarden Euro. Die Bank sei nicht in der Lage, die hohen Eigenkapitalanforderungen bis Ende Juni zu erfüllen, heißt es in der Begründung.

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Am Dienstag beschloss das italienische Kabinett, der ältesten Bank der Welt, der Banca Monte dei Paschi di Siena, finanzielle Hilfe zu gewähren. Die 1492 gegründete Bank benötigt bis Ende Juni rund 3,2 Milliarden Euro, um die strengeren Eigenkapitalanforderungen zu erfüllen.

2009 gewährte die Regierung der Bank bereits einen Kredit von 1,9 Milliarden Euro, der nun durch einen neuen Kredit ersetzt werden soll. Die Finanzhilfe wird zwei Milliarden Euro umfassen. Somit erhöhen sich die Finanzhilfen für die Banca Monte dei Paschi di Siena auf 3,9 Milliarden Euro.

Die Regierung sagte, die hätte „dringende Maßnahmen zur Anhebung“ des Kapitals der Bank getroffen, da dieser aufgrund der „derzeitigen extrem instabilen Marktbedingungen“ unmöglich gewesen sei, private Investitionen zur Stärkung ihres Eigenkapitals zu finden. 2011 hatte die Bank aufgrund der Schuldenkrise einen Verlust in Höhe von 4,69 Milliarden Euro erlitten.

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