Kapitalflucht in sicheren Hafen: Anleger zahlen Rekord-Negativzins für Bunds

Der deutsche Staat kann sich weiter über hervorragende Bedingungen am Schuldenmarkt freuen: Die Zinsen für kurzfristige Bonds erreichten bei der heutigen Auktion außerordentliche Negativzinsen. Die Investoren zahlen, um ihr Geld anzulegen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Während Spanien und Italien erneut mit massiv steigenden Zinssätzen zu kämpfen haben (mehr hier), ist der deutsche Staat in einer hervorragenden Position, um sich am Anleihenmarkt frisches Geld zu besorgen. Bei der heutigen Auktion von sechsmonatigen Anleihen im Wert von 3,29 Milliarden Euro erreichte die Rendite einen Rekordwert von minus 0,034 Prozent. Somit zahlen die Investoren, sogar unabhängig von der Entwicklung der Inflation, dafür, ihr Geld im vermeintlich sicheren Hafen Deutschland anzulegen.

Im Juni lag die durchschnittliche Rendite für deutsche Papiere dieser Art bei 0,007 Prozent und im Januar bei minus 0,00122 Prozent.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***


media-fastclick media-fastclick