Griechenland: 11.000 Unternehmen werden bis Oktober schließen

Die Lage der griechischen Unternehmen ist katastrophal – es droht eine erneute Pleitewelle. Sowohl ein starker Umsatzeinbruch aufgrund der Rezession als auch die fehlende Möglichkeit, Kredite aufzunehmen, macht den Unternehmen zu schaffen.

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Die neu angekündigten Sparmaßnahmen von Antonis Samaras Regierung werden ein weiterer heftiger Schlag für die griechische Wirtschaft. Schon jetzt ist die Lage der Unternehmen dramatisch. Einer Umfrage zufolge, die auf der Webseite des „Small Businesses Institute at the Hellenic Confederation of Professionals, Craftsmen and Merchants“ veröffentlicht wurde, sagten 53 Prozent der befragten Unternehmer, dass sie von einer Pleite bedroht sind.

Das Institut rechnet damit, dass allein in den kommenden drei Monaten rund 11.000 griechische Unternehmen schließen werden. Ein großes Problem ist der fehlende Umsatz der Unternehmen. Der Umsatz von Einzel- und Großhändlern wird im Jahr 2012 um 53 Prozent zurückgehen wird, so die griechische Handelskammer. 62 Prozent der befragten Unternehmen der Studie rechnen ebenfalls mit einem Umsatzrückgang in der zweiten Jahreshälfte. Zudem macht den Unternehmen zu schaffen, dass die Kreditvergabe enorm zurückgegangen ist. Die Finanzinstitute haben kein Vertrauen mehr.

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