Italien: Arbeitslosigkeit auf 13-Jahres-Hoch, Monti sieht Licht am Ende des Tunnels

Die Arbeitslosigkeit in Italien ist im Juni erneut gestiegen. 2,79 Millionen Italiener waren ohne Arbeit. Das ist eine Zunahme um 35 Prozent. Weitere Sparmaßnahmen werden den Trend fortsetzen. Premier Mario Monti sieht indes ein Licht am Ende des Tunnels bezüglich der Schuldenkrise.

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Kurz vor der Abstimmung über weitere Sparmaßnahmen im Senat drücken die neuesten Arbeitslosenzahlen Italiens auf die Stimmung. Wie die italienische Statistikbehörde am Dienstag mitteilte, ist die Arbeitslosigkeit im Juni erneut gestiegen: von 10,6 Prozent im Mai auf 10,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 13 Jahren. Etwa 2,79 Millionen Menschen in Italien sind im Juni arbeitslos gewesen. Das ist ein jährlicher Anstieg um 37,5 Prozent. Die bereits geplanten Sparmaßnahmen und die zusätzlichen Einsparungen, die heute im Senat mittels Vertrauensfrage gebilligt werden sollen (hier), werden den Negativ-Trend der Arbeitslosenzahlen in Italien fortsetzen.

Indes versucht sich der italienische Premier Mario Monti zuversichtlich in Bezug auf eine Lösung der Schuldenkrise zu geben. „Es ist ein Tunnel (…) aber etwas Licht taucht am Ende des Tunnels auf“, sagte Mario Monti im italienischen Radio RAI am Dienstag. „Wir und der Rest Europas nähern uns dem Ende des Tunnelns“. Die Beschlüsse des letzten EU-Gipfels beginnen Früchte zu tragen, so Monti. „Wir sehen nun die Ergebnisse sowohl in der Bereitschaft der europäischen Institutionen als auch der einzelnen Regierungen, einschließlich Deutschlands“ ergänzte er.

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