Ausländische Banken ziehen aus Griechenland ab

Da die Gefahr eines Austritts Griechenlands noch nicht gebannt ist und sich die Rezession im Land zunehmend verschärft, versuchen ausländische Banken nun verstärkt, ihr Engagement in Griechenland zu beenden. Viele Banken versuchen hektisch, ihre Tochtergesellschaften abstoßen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Es sieht nach einer regelrechten Flucht ausländischer Kreditinstitute aus Griechenland aus. Die tiefe Rezession, die fragwürdige Glaubwürdigkeit der griechischen Regierung und die noch immer vorhandene Gefahr eines Austritts aus dem Euro schüren die Unsicherheit. Die Banken versuchen sich zunehmend, aus dem Griechenland-Geschäft zu verabschieden.

So prüft beispielsweise der portugiesische Eigentümer der Millennium Bank derzeit, inwiefern er seine lokale, griechische Tochtergesellschaft verkaufen kann – wenngleich noch kein Investor sein Interesse daran bekannt gegeben hat, so die griechische Zeitung Kathimerini mit Verweis auf interne Quellen.

Die zypriotischen Banken, die Bank von Zypern und die Popular Banken, wollen ebenfalls die möglichen Konsequenzen im Falle eines Austritts Griechenlands begrenzen. Ähnlich geht es der französischen Société Générale, die eine Abstoßung ihrer Tochtergesellschaft Geniki Bank erwägt. Darüber hinaus versucht die Société Générale auch, die Emporiki Bank zunächst zu rekapitalisieren und anschließend zu verkaufen. Erste Interessenten wie die Alpha Bank gibt es bereits. Die Nationalbank und Eurobank wollen ihr Angebot noch abgeben.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung: Unsere Prinzipien: Kritische Distanz zu allen und klare Worte. Das gefällt natürlich vielen nicht: Der Bundesregierung, den EU-Behörden, den Netzwerken der Parteien, den Lobbyisten, Medien unter staatlicher Aufsicht, verschiedenen Agitatoren aus dem In- und Ausland. Diese Player behindern uns nach Kräften und attackieren unser Geschäftsmodell.

Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung: Sichern Sie die Existenz der DWN!

Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick