Großbritannien: Wirtschaftswachstum kommt zum Stillstand

Die britische Zentralbank hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr von 0,8 Prozent auf 0 Prozent gesenkt. Großbritannien befinde sich auf einer Wildwasserfahrt und Gewitterwolken aus der Eurozone ziehen herüber, warnte der Chef der Bank of England, Sir Mervyn King. Das Land müsse sich nun von den Erfolgen des Olympia-Teams inspirieren lassen, denn wie im Sport werde es auch in der Wirtschaft lang dauern, bis sich Erfolge einstellen.

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Die neuen Wachstumsaussichten der Bank of England waren mit Spannung erwartet worden und die Prognosen für die britische Wirtschaft erfüllten die schlimmen Erwartungen. Im vierteljährlichen Bericht der Zentralbank wurde die Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0 Prozent gesenkt. Im Mai ging die Bank noch von einem Wachstum von 0,8 Prozent aus. 2013 wird die Wirtschaft der Bank of England zufolge um 1,9 Prozent wachsen – zuvor war von 2,4 Prozent ausgegangen worden.

Der Gouverneur der Bank of England will, dass sich Großbritannien ein Beispiel an den Olympioniken des Landes nimmt.

Der Gouverneur der Bank of England will, dass sich Großbritannien ein Beispiel an den Olympioniken des Landes nimmt.

„Wir navigieren in wildem Wasser und Gewitterwolken ziehen weiter von der Eurozone herüber“, warnte Gouverneur Sir Mervyn King. Die Rezession in der Eurozone schade der Nachfrage und dunkle Wolken der Unsicherheit würden über den Investitionen hängen. Die Erholung der britischen Wirtschaft werde sehr wahrscheinlich ein langwieriger und langsamer Prozess sein. „Im Gegensatz zu den Olympioniken, die uns vor Kurzem begeistert haben, hat die britische Wirtschaft noch nicht völlig Fitness erreicht“, so Sir Mervyn King auf der Pressekonferenz. „ Es ist das olympische Team, von dem wir uns für die Herausforderung, die Jahre dauern könnte, inspirieren lassen müssen.“

Die Reaktion auf die Worte Sir Mervyn Kings folgten sofort:

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