Österreichischer Außenminister Spindelegger fordert Ausschlüsse aus Eurozone

Wäre es möglich, Länder aus dem Euro „rauszuschmeißen“ hätte man diese Konsequenz bereits ziehen müssen, sagte der österreichische Außenminister. Er fordert eine Möglichkeit, Staaten die sich nicht an die Regeln halten, aus der Währungsunion auszuschließen.

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Der österreichische Außenminister, Michael Spindelegger, forderte heute in einem Interview eine rechtliche Möglichkeit, Mitglieder aus der Eurozone ausschließen zu können: „Wir brauchen Möglichkeiten, dass man jemanden aus der Währungsunion rausschmeißt“, sagte Spindelegger der tageszeitung Kurier.

Ohne Griechenland konkret zu erwähnen fügte er hinzu: „Wenn es die Möglichkeit des Euro-Ausschlusses schon gäbe, hätte man schon Konsequenzen ziehen müssen.“ Es soll auch schon Gespräche über die Ermöglichung eines Ausschlusses aus der Eurozone gegeben haben.

Spindelegger zufolge sollen vor allem stabile Euroländer wie Deutschland, die Niederlande, Luxemburg und Finnland dem Vorschlag positiv gegenüberstehen.

Der finnische Außenminister hatte heute mit der Aussage für Aufregung gesorgt, Finnland würde sich bereits auf einen Zusammenbruch der Eurozone vorbereiten. Die Europäische Union könne auch ohne Euro funktionieren, meinte er in einem Interview (mehr hier).

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