Erste Pleite: Griechische Stadt Acharnes stellt alle Aufgaben ein

In Griechenland hat die erste Stadt ihre Tätigkeit wegen Geldmangels beendet: Der Magistrat der griechischen Stadt Acharnes sagt, man könne die Mitarbeiter nicht mehr bezahlen und müssen daher alle Dienstleistungen stoppen.

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Der Athener Vorort Acharnes ist die größte Kommune im nördlichen Attika. (Foto: Google Earth)

Der Athener Vorort Acharnes ist die größte Kommune im nördlichen Attika. (Foto: Google Earth)

In Griechenland nimmt die Pleite konkrete Formen an. Die Stadt Acharnes im Norden Athens hat am Donnerstag den Beschluss gefasst, sämtliche Dientsleistungen einzustellen. Grund: Die Kassen sind endgültig leer, die Gemeinde kann niemanden mehr bezahlen. Der Magistrat teilte mit, die Gemeinde bleibe auf unbestimmt Zeit geschlossen. Nur noch ein Rumpfteam arbeitet weiter. Müll wird nur noch von den Schulhöfen entsorgt.

Am Freitag sollte es zu einem Treffen des Bürgermeisters Sotiris Douros mit Vertretern des Innenministeriums von Athen kommen. Der Bürgermeister hofft auf ein Entgegenkommen der Regierung in Athen: Derzeit müsse die Gemeinde einen Kredit an Athen bedienen, der mit dem saftigen Zinssatz von 11,5 Prozent die Möglichkeiten der Gemeinde übersteigt. Rückzahlungen von 500.000 Euro pro Monat können sich die Gemeinde nicht leisten. Douros hofft, dass die Zinsen auf 5,5 Prozent gesenkt werden.

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