Für neue Kredite: IWF verteilt Erlöse aus Verkauf von Goldreserven

Der IWF hat im großen Stil Bestände seiner Goldreserven verkauft und will den Gewinn nun an seine Mitgliedsstaaten ausschütten. Diese dürfen das Geld allerdings nicht behalten, sondern müssen es in günstige Kredite investieren.

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Der Internationale Währungsfonds hat in den vergangenen drei Jahren mit Goldverkäufen aus seinen Reserven 3,8 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Nun will der IWF 2,7 Milliarden Dollar davon an seine Mitgliedsländer auszahlen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Grund für den Verkauf im Umfang von mehreren Tonnen Gold ist der historisch hohe Goldpreis.

Als Auflage für die Auszahlung sieht der Fonds vor, dass die Mitgliedsländer 90 Prozent des Geldes in günstige Kredite für arme Länder investieren müssen. 1,1 Milliarden Dollar wurden bereits für ein Kreditprogramm zu einem Zins von 0 Prozent ausgegeben. Davon wurden 87 Prozent an andere Länder gegeben. Sobald 90 Prozent des Kreditvolumens an die unterstützten Länder ausbezahlt sind, werden die übrigen 2,7 Milliarden Dollar an die IWF-Mitglieder ausgeschüttet.

Insgesamt wird der Betrag auf die 188 Mitglieder des IWF aufgeteilt. Die Höhe der einzelnen Summen folgt dem selben Verhältnis, in dem die Länder ihren Beitrag zum Fonds leisten. Daher werden USA, Japan, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und China den größten Anteil an der Auszahlung erhalten.

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