Angela Merkel reist am Dienstag überraschend nach Griechenland

Nachdem der griechische Premierminister Antonis Samaras Angela Merkel eindringlich zu einem Besuch in Griechenland eingeladen hat, reist Angela Merkel nun kurzfristig in der kommenden Woche zu Gesprächen nach Athen. Thema ist die aktuelle Situation in Griechenland und in der Eurozone.

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Wie der Regierungssprecher Steffen Seibert soeben in Berlin mitteilte, werde die Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag zu Beratungen mit dem griechischen Premier nach Athen reisen. Sie nehme damit die bei seinem letzten Deutschlandbesuch ausgesprochene Einladung an, so Seibert. Ein passender Zeitpunkt, angesichts des heute veröffentlichten Interviews, in dem Antonis Samaras seine Einladung noch einmal eindringlich wiederholte. Seit langem war Angela Merkel nicht mehr in Griechenland, zuletzt machte sie sich Sorgen um ihre Sicherheit in dem Land (mehr hier).

Nach langem eindringlichem Bitten hat sich Angela Merkel nun doch entschieden, sich selbst mal ein Bild von der Situation in Griechenland zu machen und den Premier Samaras in Athen zu treffen.

Nach langem eindringlichem Bitten hat sich Angela Merkel nun doch entschieden, sich selbst mal ein Bild von der Situation in Griechenland zu machen und den Premier Samaras in Athen zu treffen.

Darin machte der griechische Premier Antonis Samaras noch einmal deutlich, wie schwierig die Lage in Griechenland derzeit ist. Die Demokratie in seinem Land sei gefährdet und viel könne die Bevölkerung nicht mehr ertragen. Ihm sei bewusst, wie viel Deutschland versuche zu helfen, fuhr er fort, aber es sei „sehr wichtig“, dass Angela Merkel nach Griechenland kommen (mehr hier).

Themen bei dem Treffen der beiden Regierungschefs sollen internationale und bilaterale Fragen und die Situation Griechenlands und der Eurozone sein, so Steffen Seibert Reuters zufolge. „Wir wollen Griechenland helfen, sich in der Euro-Zone zu stabilisieren“, fügte Seibert hinzu. Die Bundesregierung nehme zur Kenntnis, dass es unter Samaras einen verstärkten Reformeifer gebe. „Wir wollen das unterstützen.“

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