Lesezeit: 1 min
06.10.2012 14:04
Am Samstagmorgen schlug erneut eine Granate aus Syrien aus türkischem Boden ein. Die Türkei reagierte diesmal jedoch gelassen.
Türkei: Erneut Granate aus Syrien

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Türkei  
Syrien  

Am Samstagmorgen kam es , so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu, zu einem erneuten Granatenbeschuss aus Syrien. Diesmal schlug das Geschoss 500 Meter vom Örtchen Güvecci entfernt ein. Es ist der nunmehr dritte Grenzzwischenfall binnen vier Tagen. Der regionale Provinzchef bemühte sich jedoch um Deeskation und sagte, es sei eindeutig ein Irrläufer aus dem Bürgerkrieg gewesen. Damit versucht die Türkei, die Lage nach den Toten der vergangenen Woche herunterzukochen (dazu hier).

Auch aus Syrien gab es zuvor ein deutliches Signal der Deeskalation. Das Land hat nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen Panzer und anderes militärisches Gerät von der Grenze zur Türkei zurückgezogen und hält nun einen zehn Kilometer-Abstand ein. Eine offizielle Entschuldigung für den Granatenbeschuss am vergangenen Mittwoch mit fünf Toten gab es bisher allerdings nicht. Bisher gab es lediglich eine Beileidsbekundung an die Angehörigen der Opfer.

 


Mehr zum Thema:  

Anzeige
DWN
Panorama
Panorama Kostenloses Experten-Webinar: Die Zukunft der personalisierten Medizin aus der Cloud - und wie Sie davon profitieren

Eine individuelle Behandlung für jeden einzelnen Menschen - dieser Traum könnte nun Wirklichkeit werden. Bei der personalisierten Medizin...

DWN
Technologie
Technologie Kein Erdgas mehr durch die Ukraine? Westeuropa droht erneute Energiekrise
10.05.2024

Eines der größten Risiken für die europäische Erdgasversorgung im nächsten Winter ist die Frage, ob Gaslieferungen weiterhin durch die...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Der Chefredakteur kommentiert: Deutsche Bahn, du tust mir leid!
10.05.2024

Liebe Leserinnen und Leser, jede Woche gibt es ein Thema, das uns in der DWN-Redaktion besonders beschäftigt und das wir oft auch...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Streik am Bau: Gewerkschaft kündigt Proteste in Niedersachsen an
10.05.2024

Die IG Bauen Agrar Umwelt hat angekündigt, dass die Streiks am Bau am kommenden Montag (13. Mai) zunächst in Niedersachsen starten...

DWN
Politik
Politik Selenskyj drängt auf EU-Beitrittsgespräche - Entwicklungen im Ukraine-Krieg im Überblick
10.05.2024

Trotz der anhaltenden Spannungen an der Frontlinie im Ukraine-Krieg bleibt Präsident Selenskyj optimistisch und setzt auf die...

DWN
Finanzen
Finanzen DAX-Rekordhoch: Deutscher Leitindex springt auf Allzeithoch über 18.800 Punkten
10.05.2024

Der DAX hat am Freitag zum Handelsstart mit einem Sprung über die Marke von 18.800 Punkten seinen Rekordlauf fortgesetzt. Was bedeutet das...

DWN
Politik
Politik Corona-Aufarbeitung: Spahn spricht sich für breite Analyse aus mit allen Blickwinkeln
10.05.2024

Im deutschen Parlament wird zunehmend eine umfassende Analyse der offiziellen Corona-Maßnahmen, einschließlich Masken und Impfnachweisen,...

DWN
Politik
Politik Pistorius in den USA: Deutschland bereit für seine Aufgaben
10.05.2024

Verteidigungsminister Boris Pistorius betont in Washington eine stärkere Rolle Deutschlands im transatlantischen Bündnis. Er sieht den...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Europäische Unternehmen sehen düstere Aussichten in China
10.05.2024

Die jährliche Geschäftsklimaumfrage der EU-Handelskammer in Peking zeigt, dass europäische Unternehmen ihre Wachstumschancen in China so...