Wegen Rezession: Exporteinbruch schwächt deutsche Industrie

Die stark vom Export abhängige Industrie verbuchte im Oktober einen weiteren Exporteinbruch. Das achte Mal in Folge sank der Einkaufsmanager-Index. Die Nachfrage ist weiter deutlich zurückgegangen und infolgedessen wurden massiv Arbeitsplätze abgebaut.

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Auch im Oktober litt die deutsche exportabhängige Industrie unter dem schwachen Wachstum der Weltwirtschaft. Der Einkaufsmanager-Index fiel zum achten Mal in Folge: um 1,4 Punkte auf 46,0 Punkte. Somit entfernt er sich kontinuierlich weiter von der 50-Punkte.Wachstumsmarke und markiert damit den tiefsten Stand seit dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise 2009. „Die Nachfrage auf wichtigen Exportmärkten lässt nach“, erklärte Markit-Ökonom Tim Moore die andauernde Talfahrt.

Vor allem die nachlassenden Exporte machen den deutschen Unternehmen zunehmend zu schaffen. Diese erlitten im Oktober den zweitstärksten Rückgang innerhalb der vergangenen zwei Jahren. Die Neu-Aufträge fielen ebenfalls rapide. „Ursache dafür ist die schwache Nachfrage aus Südeuropa sowie die geringeren Investitionen in Asien“, so das Markit-Institut.

Am stärksten von dieser Entwicklung betroffen sind die Automobil- und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen stellen sich folglich auf ein schwieriges viertes Quartal ein und reagieren mit Anpassungen ihrer Produktionskapazitäten, Reduzierung der  Lagerbestände und verstärktem Personalabbau.

Trotz der konjunkturellen Abkühlung verweilt die Inflation auf einem konstant hohem Niveau, was vor allem an den weiter steigenden Kosten für Energie- und Brennstoff liegt.

 


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