Börsen spekulieren auf Erdrutsch-Sieg von Obama

Schenkt man den Börsen Vertrauen, so wird Präsident Obama die anstehenden US-Wahlen mit großer Mehrheit für sich entscheiden. Eine Studie analysiert die psychologischen Befindlichkeiten der Wähler.

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Die Kursentwicklung an den Börsen könnte Barrack Obama zugute kommen. Ein Modell von Börsenanalyst Robert Prechter sieht einen Erdrutsch-Sieg von Obama voraus. Börsen seien ein guter Indikator für den Ausgang von US-Präsidentschaftswahlen, glaubt Prechter. Und das aus zwei Gründen: Die Stimmung in der Gesellschaft wird von den Börsen besser reflektiert, als von ökonomischen Variablen wie das BIP oder die Inflation. Zweitens machen die Wähler ihren Präsidenten für deren Stimmung unbewusst verantwortlich.

Große Bewegungen an den Börsen sorgten für große Mehrheiten bei Präsidentschaftswahlen, fand Prechter heraus. Lassen sich positive Kursentwicklungen von über 20 Prozent innerhalb von drei Jahren feststellen, dann wird der Amtsinhaber einen Erdrutsch-Sieg einfahren können. Fallen die Kurse dagegen um mehr als 20 Prozent, dann wird der Herausforderer gewinnen. Faktisch sind Kurse im S&P 500 in den vergangenen drei Jahren um 35 Prozent gestiegen. Diese würde umso mehr für einen deutlichen Sieg Obamas sprechen, glaubt man der Studie.

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