Siemens kündigt milliardenschweres Sparprogramm an

In den nächsten zwei Jahren will Siemens Standorte zusammenlegen und Stellen abbauen, um insgesamt sechs Milliarden Euro zu sparen. Man wolle sich wieder auf das Kerngeschäft konzentrieren und die operative Rendite steigern.

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Insgesamt sechs Milliarden Euro will Siemens in den kommenden zwei Jahren einsparen, kündigte Vorstandschef Peter Löscher am Donnerstag in Berlin an. Vor allem wolle man sich wieder zunehmend dem Kerngeschäft widmen, alsoder Industrieausrüstung, der Medizintechnik aber auch der Energie- und Infrastrukturtechnik. Infolge dessen will sich der Konzern von unprofitable Geschäftsfeldern trennen, Standorte zusammenlegen und Stellen abbauen. In welchen Umfang dieser Stellenabbau allerdings von statten gehen soll, sagte der Vorstandschef nicht (viele Unternehmen streichen derzeit Stellen in Europa – hier). Ziel sei es, die operative Rendite von 9,5 auf mindestens 12 Prozent anzuheben.

„Wir waren nicht erfolgreich damit, unsere Performance im direkten Vergleich mit unseren Wettbewerbern so zu verbessern wie in den letzten Jahren“, so Löscher. „Wir wissen, was wir zu tun haben, und wir werden es tun.“ Im vierten Quartal musste Siemens im Solar-Geschäft große Verluste hinnehmen. Und auch beim seit Jahren verzögerten Bau eines finnischen Atomreaktors versenkte der Konzern 200 Millionen Euro in diesem Jahr.

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