Eurozone: Arbeitslosigkeit erreicht neues Rekordhoch

Im November waren mehr als 18 Millionen Menschen in dem gemeinsamen Währungsraum ohne Arbeit – 113.000 mehr als noch im Oktober. In der ganzen EU stieg die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres in insgesamt 17 Mitgliedsstaaten.

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Im November hat die Arbeitslosigkeit in der Eurozone einen neuen Rekordwert erreicht. 11,8 Prozent bzw. 18,82 Millionen Menschen waren ohne Job, so Eurostat. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Anstieg von 113.000 Arbeitslosen. Innerhalb nur eines Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen in der Eurozone sogar um zwei Millionen gestiegen, so Eurostat. Experten rechnen in der zweiten Jahreshälfte mit 20 Millionen Menschen ohne Arbeit (mehr hier). Die höchste Arbeitslosigkeit wurde in Spanien (26,6%) und in Griechenland gemessen, allerdings liegen für Griechenland bisher nur die aktuellen Zahlen vom September vor (26%). Die niedrigsten Arbeitslosenraten verzeichneten Österreich (4,5%), Luxemburg (5,1%) und Deutschland (5,4%). Allerdings erwartet die Bundesagentur für Arbeit für Deutschland einen Anstieg der Arbeitslosigkeit auf über drei Millionen im Januar (hier ).

In der EU stieg die Zahl der Arbeitslosen auf über 26 Millionen. In insgesamt 18 Mitgliedsländern erhöhte sich die Arbeitslosenquote im vergangenen Jahr. Nur in sieben Ländern fiel sie – in Dänemark und Ungarn blieb sie stabil.

Problematisch bleibt weiterhin auch die hohe Jugendarbeitslosigkeit, die im November in der EU bei 23,7 Prozent und in der Eurozone bei 24,4 Prozent lag. Auch hier sind Spanien (56,5%) und Griechenland (57,6% im September) Spitzenreiter. In Deutschland (8,1%), Österreich (9,0%) und den Niederlanden (9,7%) war die Quote im November am niedrigsten.

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