Berlin: Bankräuber graben 30-Meter-Tunnel, und die Bank merkt nichts

Von einer Tiefgarage gelangten sie über den Tunnel in den Tresorraum einer Volksbank. Mehrere Schließfächer wurden aufgebrochen. Von den Räubern gibt es bisher keine Spur.

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In Berlin Steglitz verschafften sich Bankräuber auf spektakuläre Weise Zugang zu einer Volksbank.  Von einer nahegelegenen Tiefgarage führte ein 30 Meter langer Tunnel die Bankräuber direkt in den Tresorraum der Filiale. Dort wurden mehrere Schließfächer aufgebrochen. Die Räuber sind unentdeckt entkommen.

Von den Tunnelarbeiten hat die Bank selbst nichts bemerkt, obwohl nach Angaben der B. Z. angeblich sogar zwei Betonwände mit Stahlverhärtung dabei durchbrochen wurden.  Der Tunnel hat einen Durchmesser von einem Meter und wirkte fachkundig gebaut. Größere Ansammlung von ausgegrabener Erde wurden nicht gefunden, demzufolge müssen die Bankräuber diese nach und nach abtransportiert haben.

Erst die Feuerwehr entdeckte den Tunnel in der Tiefgarage, als sie gegen 6 Uhr morgens einen Brand in der Tiefgarage löschen musste. Offenbar hatten die Täter Feuer gelegt, um die restlichen Spuren zu verwischen, berichtet der Tagesspiegel.

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