Rätselhafter Selbstmord: War Aaron Swartz Informant für Wikileaks?

Wikileaks hat mitgeteilt, in Kontakt mit Aaron Swartz gestanden zu haben, der am 11. Januar Selbstmord begangen hat. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass der Swartz als Informant der Enthüllungs-Plattform tätig war.

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Via Twitter teilte Wikileaks am Samstag mit, dass Aaron Swartz ein Unterstützer der Enthüllungs-Plattform war. In den Jahren 2010 und 2011 habe er in Kontakt mit Wikileaks-Gründer Julian Assange gestanden. Zudem habe Wikileaks triftige Gründe dafür anzunehmen, dass Swartz auch als Informant für die Organisation tätig war. Dies könne man jedoch nicht nachweisen, so Wikileaks.

Wikileaks hat entschieden, sich im Fall Aaron Swartz via Twitter an die Öffentlichkeit zu wenden. (Screenshot)

Wikileaks hat entschieden, sich im Fall Aaron Swartz via Twitter an die Öffentlichkeit zu wenden. (Screenshot)

Der Internet-Aktivist Aaron Swartz hatte sich am 11. Januar 2013 das Leben genommen, was zu schweren Vorwürfen gegen das Vorgehen der amerikanischen Behörden geführt hat. Diese hatten ihn mit übertriebener Härte wegen des illegalen Kopierens wissenschaftlicher Artikel verfolgt und massiv eingeschüchtert (mehr hier).

Die Organisation legt eigentlich großen Wert auf die Anonymität ihrer Quellen, um diese vor Strafverfolgung zu schützen. Sie habe sich jedoch dazu entschieden die genannten Informationen zu Swartz öffentlich zu machen, da der amerikanische Geheimdienst in die Ermittlungen gegen den Aktivisten verwickelt sei, so Wikileaks.

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