Unruhen flammen in Europa wieder auf: Ausschreitungen in Belgien

In Belgien ist es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Hintergrund ist, dass der größte Stahlproduzent Standorte in Belgien schließt.

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In der belgischen Stadt Namur wurden am Dienstag Wasserwerfer eingesetzt gegen tausende Demonstranten eingesetzt, berichtet RT. Einzelne Demonstranten haben Steine geworfen. Viele Demonstranten trugen Atemschutzmasken, um sich gegen Tränengas zu schützen.

Die Proteste richteten sich gegen die dauerhafte Schließung mehrerer Fabriken von ArcelorMittal, dem größten Stahlhersteller der Welt. 1.300 Arbeitsplätze werden verloren gehen, so RT. Das Unternehmen begründete die Entscheidung mit der gesunkenen Stahlnachfrage in Europa.

Bereits am Freitag hatten hunderte Arbeiter in Belgiens Hauptstadt Brüssel protestiert. Auch dort setzte die Polizei Wasserwerfer und Tränengas ein. Als Reaktion flogen auch dort Steine in Richtung Polizei, so RT.

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