Meteorit in Russland: Untersuchungen wegen erhöhter Radioaktivität

Die Aufbauarbeiten nach dem Meteoritenschauer in Russland werden wegen der extremen Kälte erschwert. Der Gesteinsbrocken ist etwa 20 Kilometer über dem Ural explodiert. Noch unklar ist, ob radioaktive Strahlung aus den Sternentrümmern emittiert.

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Nach der Explosion eines Meteoriten im russischen Tscheljabinsk können die Behörden noch keine Entwarnung geben: Untersuchungen dauern an, ob die Gesteinstrümmer aus dem All radioaktive Strahlung aussenden. Noch wurden keine erhöhten Werte festgestellt, Beobachter glauben jedoch, dass erst die kommenden Tage Aufschluss darüber geben werden, ob tatsächlich erhöhte Radioaktivität von der Explosion verursacht wurde. Indes arbeiten Ärzte und Krankenhäuser bei der Versorgung der etwa 1.500 Verletzten auf Hochtouren.

Die Wucht des Einschlags war Augenzeugen zufolge so stark, dass etliche Scheiben eingedrückt worden sind und die Menschen in der Umgebung verletzten (mehr hier). Einen Zusammenhang mit einem 28.000 Kilometer entfernten und 46 Meter großen Asteroiden, der am Freitagabend die Erde passierte, konnte von der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) widerlegt werden.

Der „Meteoritenregen in Form von Feuerbällen“ sei ein normales Naturphänomen, auch wenn es äußerst selten vorkäme, berichtete das russische Katastrophenministerium. „In den letzten Jahren betrug die Gesamtmasse etwa 60 bis 80 Tonnen pro Jahr“, die in die Erdatmosphäre eindringen, sagte eine Sprecherin einem Bericht von Reuters zufolge.

Bei dem Eintritt des Meteoriten in die Erdatmosphäre gab es einen Überschall-Knall:

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