Lehrerstreiks greifen auf weitere Bundesländer über

In Leipzig protestierten heute etwa 5.000 Lehrer für mehr Gehalt. An vielen Schulen fiel der Unterricht aus. In NRW geht der Tarifstreit am Donnerstag in die zweite Runde. Die Lehrer fordern 6,5 Prozent mehr Geld.

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Die Streiks im öffentlichen Dienst setzen sich fort: Am Montag protestierten etwa 5.000 Lehrer in Leipzig. Viele Schulen blieben geschlossen. Gewerkschaften und Lehrerverbände fordern 6,5 Prozent mehr Gehalt. Mit den Warnstreiks soll Druck auf die Tarifgegner ausgeübt werden.

Auch in Nordrhein-Westphalen ist der Arbeitskampf im vollen Gange. Bereits letzte Woche streikten in 18 NRW-Städten etwa 4.500 angestellte Lehrer. Der nächste Unterrichtsausfall wird am Mittwoch in Dortmund erwartet, berichtet die WAZ. Am darauf folgenden Tag sollen auch die Gespräche erneut aufgenommen werden.

Die Streiks hatten schon vor zwei Wochen in Niedersachen, Baden-Württemberg und Bayern begonnen (mehr hier). Ein Angebot von Arbeitgeberseite liegt jedoch noch nicht vor.

 

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