Türkei: Börse unter Druck, Investoren werden nervös

Erdoğans Festhalten am Bau eines Einkaufszentrums im Gezi Park von Istanbul hat sich negativ auf die Istanbuler Börse ausgewirkt. Der Index fiel im Tagesverlauf zeitweise auf ein Jahrestief. Die Investoren sind verunsichert, wie es in der Türkei weitergehen wird.

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Nach Erdoğans Ankündigung in Tunesien, dass er trotz der Proteste in seiner Heimat, an dem geplanten Bauprojekt im Gezi Park festhalten wolle, ist die Borsa Istanbul 100 (BIST 100) eingebrochen. Der Index fiel zunächst auf ein Jahrestief von 73,033 Punkten. Ausschlaggebend für den Kursrutsch sollen insbesondere Aktien-Verkäufe durch ausländische Anleger gewesen sein, berichtet die Hürriyet.

Tagesverlauf der BIST 100

Der Istanbuler Aktienindex fiel im gesamten Tagesverlauf um bis zu 4,7 Prozent auf ein Tief von 75,895 Punkten. Zuvor lag er noch bei 78,500 Punkten. Als EZB-Präsident Draghi verkünden liess, dass die EZB ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,5 Prozent belassen wolle, liess sich ein Hoch von 78,574 Punkten beobachten. Durch Draghis expansive Geldpolitik sollen Investitionen und der Konsum angeregt werden.

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