Mit Steuergeld: EU fördert Studien zur Verkehrs-Entwicklung

Die EU will die Infrastruktur ausbauen und hat sich zu diesem Zweck 172 förderungswürdige Projekte ausgesucht. Auch deutsche Vorhaben sind darunter. Allerdings werden zum Großteil nur Studien finanziert.

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Die EU stellt für insgesamt 172 Infrastruktur-Projekte rund 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Geld kommt aus dem Programm für das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V). Im Einzelnen geht es um europaweite Vorstudien für neue Vorhaben und Zuschussfinanzierungen zur Förderung laufender Bauprojekte, heißt es in einer Aussendung der EU.

Ziel ist die Verkehrsanbindung zwischen den 28 Ländern der EU zu verbessern. Nach den Schätzungen der EU wird der Güterverkehr bis 2050 um 80 Prozent zunehmen, der Personenverkehr um mehr als 50 Prozent.

Die Förderung gilt EU-weit, auch Deutschland wird mit Geld bedacht. Zu den geförderten Projekten zählt eine Studie zur Reduzierung der Schiffsemissionen in Hamburg, die Onshore-Stromversorgungs-Modelle für den Hafen untersuchen soll. Dafür gibt es 3,5 Millionen Euro.

12,5 Millionen Euro gehen an Studien zur Anbindung des Münchner Flughafens an die Achse Paris-Straßburg-Stuttgart-Wien und Bratislava.

14,5 Millionen Euro fließen in eine weitere Studie, die die neue Bahnstrecke zwischen Hamburg und der Stadt Bad Oldesloe bei Lübeck an die Strecken Fehrmarn-Belt anzuschließen.

Insgesamt fließen EU-weit 58,8 Millionen Euro in das Flugverkehrsmanagement, in Projekte zur Eisenbahnverkehrsleitsysteme 68,3 Millionen Euro, in sogenannte „Meeresautobahnen“ (schnelle Hafen-zu-Hafen- bzw. Hafen-zu-Eisenbahn-Verbindungen) fast 170 Millionen Euro. Wie viel von den 1,6 Milliarden Euro allein in Vorstudien gehen, ist nicht bekannt.

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