Euro: Jeder vierte junge Europäer findet keinen Job

Die Arbeitslosen-Quote in der Eurozone blieb im September auf dem Rekordhoch von 12,2 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit stieg auf 24,1 Prozent, so hoch wie nie zuvor.

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Die Erwerbslosenquote für die Eurozone verharrte im September bei 12,1 Prozent, für die EU bei 11 Prozent. (Grafik: Eurostat)

Die Erwerbslosenquote für die Eurozone verharrte im September bei 12,1 Prozent, für die EU bei 11 Prozent. (Grafik: Eurostat)

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone klettert auf ein neues Rekordhoch. Die Jugendarbeitslosenquote ist so hoch wie niemals zuvor.

In der Eurozone gab es im September 19,4 Millionen Arbeitslose, berichtet Eurostat. Das sind 61.000 mehr als noch im August. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 12,2 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte die Quote noch bei 11,6 Prozent gelegen. Österreich (4,9%) und Deutschland (5,2%) verzeichneten die niedrigsten Quoten.

Im September 2013 waren in der Eurozone 3,548 Millionen Personen im Alter unter 25 Jahren arbeitslos. Die Zahl stieg im Vergleich zum Vormonat um 8 000. Die Jugendarbeitslosenquote lag bei 24,1 Prozent. Im September 2012 hatte die Quote noch bei 23,6 Prozent gelegen.

Die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeits-Quoten verzeichneten erneut Deutschland (7,7%) und Österreich (8,7%). Die höchsten Quoten meldeten Griechenland (57,3% im Juli 2013) und Spanien (56,5%).

In Griechenland führen die Rekord-Arbeitslosigkeit und massiv fallende Gehälter dazu, dass die Bürger ihre Ersparnisse aufbrauchen (mehr hier).

Für Spanien hatte zwar das ZDF einen Wirtschaftsboom gemeldet, doch tatsächlich verharrte die Arbeitslosenquote im September auf dem Rekord-Hoch von 26,6 Prozent. Die Zahl der Vollzeit-Stellen ist innerhalb eines Jahres um 600.000 eingebrochen (mehr hier).

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