Ostafrikanische Länder planen Währungsunion

Um ausländische Investoren anzulocken, wollen fünf ostafrikanische Staaten eine gemeinsame Währung einführen. Die Währungsunion soll in den kommenden zehn Jahren aufgebaut werden. Eine entsprechende Vereinbarung ist bereits unterzeichnet. Wie beim Euro soll die gemeinsame Währung über eine Zentralbank gelenkt werden.

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Die fünf ostafrikanischen Länder Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi wollen sich eine gemeinsame Währung geben. Damit sollen dem Handel zwischen den Ländern mit ihren insgesamt 135 Millionen Bürgern zusätzlichen Schwung verliehen und vermehrt ausländische Investoren angezogen werden.

Die Währungsunion soll binnen zehn Jahren aufgebaut und – ähnlich wie beim Euro – über eine gemeinsame Zentralbank gelenkt werden. Die Länder, die zum Teil über erhebliche Öl- und Gasvorkommen verfügen, wollen auch ihre Finanz- und Währungspolitik angleichen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die Führer der fünf Länder am Samstag in Ugandas Hauptstadt Kampala.

Der Finanzexperte Kenneth Kitariko vom Investmentberater African Alliance Uganda sagte, bis zur Umsetzung der Pläne sei es noch ein weiter Weg. Für einige der beteiligten Länder könnten die Hürden zu hoch sein, die als gemeinsame Grundlagen für eine solche Union noch ausgestellt werden müssten.

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