Trotz Energiewende importiert Deutschland so viel Kohle wie nie

51 Millionen Tonnen Kohle importiert Deutschland in diesem Jahr. Ein langer Winter, der niedrige Preis und die geringe Förderung im Inland sind dafür ursächlich. Die Importe steigen somit um 6,5 Prozent. Die Erneuerbaren Energien machen hingegen nur einen Gesamt-Stromanteil von 25 Prozent aus.

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Deutschland importiert in diesem Jahr trotz der Energiewende voraussichtlich so viel Kohle wie nie zuvor. Die Einfuhren dürften um 6,5 Prozent auf etwa 51 Millionen Tonnen steigen, teilte der Verein der Kohlenimporteure (VDIK) am Donnerstag mit. Grund dafür seien der lange Winter, die geringere Förderung im Inland und die höhere Nachfrage von Kraftwerken.

Angesichts niedriger Preise für Kohle und CO2-Zertifikate entschieden sich viele Kraftwerksbetreiber zuletzt für den festen Brennstoff und gegen das teurere Gas. Zudem geht viel Kohlestrom ins Ausland: Die Stromexporte stiegen von Januar bis September um 43 Prozent.

In den ersten drei Quartalen kamen Erneuerbare Energien auf einen Anteil von 25,9 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Auf Stein- und Braunkohle entfielen 45 Prozent.

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